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Stucki, Wicki, Schuler 3 Sieger am Innerschweizer Schwingfest

Legende: Video Stucki, Wicki und Schuler siegen in Ruswil abspielen. Laufzeit 03:00 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.07.2018.
  • Das Innerschweizer Schwingfest hat 3 Sieger ergeben: Christian Stucki, Joel Wicki und Christian Schuler mit je 58,50 Punkten.
  • Stucki und Wicki standen im Schlussgang und stellten.
  • Stucki wird im Rang 1A, Wicki 1B und Schuler 1C geführt.

Mit Christian Stucki und Joel Wicki standen die beiden besten Schwinger des Tages im Schlussgang des Innerschweizerischen in Ruswil. Vor der Entscheidung hatte Stucki nur einen Viertelpunkt eingebüsst, Wicki einen halben. Mit dieser Voraussetzung ging Stucki im Schlussgang nicht das letzte Risiko ein. Er wusste, dass ihm ein Gestellter zum Tagessieg reichen wird.

Schuler: «Wollte schon duschen gehen»

Deshalb war es auch Wicki, der im Schlussgang das Zepter übernahm. Dem 21-jährigen Entlebucher gelang es aber nicht, den Hünen Stucki (1,98 m) ins Sägemehl zu legen. Weil er im Schlussgang aber der aktivere Schwinger war, bekam er die Note 9,0 (Stucki 8,75).

Dies ergab, dass das Innerschweizerische mit 3 Siegern endete. Denn auch Schuler, der vor dem Entscheidungsgang zwischen Stucki und Wicki schon «duschen gehen wollte», hatte nach 6 Gängen 58,50 Punkte vorzuweisen.

Die Kampfrichter setzten Stucki auf Rang 1A – er darf damit den Muni mit nach Hause nehmen. Wicki belegte Rang 1B, Schuler Rang 1C. Schuler hatte das Innerschweizer Fest schon 2016 für sich entschieden, für Wicki und Stucki ist es der erste Triumph.

Paukenschlag zum Auftakt durch Wicki

Das Teilverbandsfest in Ruswil hatte mit einem Paukenschlag begonnen. Wicki legte zum Auftakt Schwingerkönig Matthias Sempach ins Sägemehl. Der Entlebucher Youngster und Unspunnen-Gewinner Stucki, beide schon zweifache Saisonsieger, dominierten von A bis Z. Sie gewannen ihre ersten 5 Gänge zumeist mit raschen Entscheidungen.

Sempach verpasst den Kranz

Schwingerkönig Matthias Sempach war nach seinem Bandscheibenvorfall, der ihn zu einer sechswöchigen Pause gezwungen hatte, weit vom üblichen Leistungsvermögen entfernt. Nach der Niederlage im Anschwingen musste er Gestellte gegen Nichteidgenossen hinnehmen, sodass er bei seinem Wiedereinstand den Kranz verpasste.

Sendebezug: Livestream www.srf.ch/sport, 01.07.2018, 07:45 Uhr

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