Oracle verteidigt America's-Cup-Trophäe

Das amerikanische Team Oracle hat den 34. America's Cup gewonnen. Der Titelverteidiger entschied die finale Regatta gegen Team New Zealand für sich und verteidigte dank dem 8. Sieg in Folge die älteste Sporttrophäe der Welt.

Mit 1:8 lag Oracle, das wegen einer Manipulation am Katamaran mit zwei Minuspunkten in den America's Cup gestiegen war, im Duell mit Team New Zealand im Hintertreffen. Am Mittwoch krönten die Amerikaner ihre sensationelle Aufholjagd in der Bucht vor San Francisco mit dem 8. Erfolg in Serie. Damit schafften sie die unglaubliche Wende und sicherten sich mit 9:8 Siegen die Titelverteidigung.

«Ich bin stolz auf alle, die dabei waren», sagte Oracle-Skipper James Spithill. «Wir haben uns immer gesagt: Wir können es schaffen, wir können diesen Cup holen.»

Guter Start von New Zealand

In der alles entscheidenden 19. Regatta erwischte New Zealand wie bereits in der 18. Wettfahrt den besseren Start. Oracle hatte zudem eine Schrecksekunde zu überstehen, als ihr Katamaran kurzzeitig in Schwierigkeiten geriet.

Oracle einmal mehr stärker

Aber wie schon am Dienstag konnte Oracle den Rückstand auf die «Kiwis» schnell wettmachen. Das Team mit dem brillanten Cheftaktiker Ben Ainslie zog am Gegner vorbei und baute seine Führung kontinuierlich aus. Die Neuseeländer um Skipper Dean Barker hatten in der Folge keine Chance mehr. Im Ziel betrug der Rückstand 44 Sekunden.

Die 34. Austragung des America's Cup war mit 19 Rennen in 19 Tagen der längste Cup der 162-jährigen Geschichte.