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Roura: Eine emotionale Achterbahnfahrt auf den Weltmeeren
Aus Sport-Clip vom 08.12.2020.
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Vendée Globe Roura mit Verspätung im Indischen Ozean

Der Genfer umrundete endlich das Kap der Guten Hoffnung und segelt nun im Indischen Ozean. Er liegt hinter den geplanten Durchgangszeiten.

Es wurde doch Sonntag, bis Alan Roura nach 28 Wettkampftagen den Atlantik verliess. Die Wetterbedingungen waren alles andere als günstig. Ob der Schweizer seine beiden Ziele - eine Top-Ten-Klassierung sowie die Rückkehr innert 80 Tagen nach Les Sables d'Olonne - erfüllen kann, lässt sich kaum abschätzen.

3500 Kilometer hinter dem Leader

In der Rangliste rückte der Weltumsegler auf Platz 15 vor. Am Montagmittag lag er rund 3500 km hinter Leader Charlie Dalin, der sich bereits den Kerguelen nähert. Die Position 13 liegt fast 1500 km entfernt und befindet sich in einem anderen Wettersystem.

Dennoch dürfte bei Roura die Genugtuung überwiegen, immer noch im Rennen zu sein. In der vergangenen Woche mussten nach Mitfavorit Alex Thomson auch Samantha Davies und Sébastien Simon die Segel streichen. Insgesamt warfen bereits 5 der 33 Starter das Handtuch.

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Ende November: Schwierige Tage für Roura
Aus Sport-Clip vom 30.11.2020.
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Kevin Escoffier verliess inzwischen das Boot seines 61-jährigen Retters Jean Le Cam. Eine französische Fregatte nahm ihn auf. Escoffier war vergangenen Montag auf dramatische Weise gerettet worden, nachdem seine Jacht in 2 Teile zerborsten war. Der 35-jährige Skipper aus Saint-Malo hatte einen halben Tag in einer Rettungsinsel verbracht, bevor dem 61-jährigen Le Cam das Mann-über-Bord-Manöver in der Dunkelheit bei schwerer See glückte.

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Archiv: Roura startet in die Vendée Globe
Aus sportpanorama vom 08.11.2020.
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SRF zwei, sportflash, 7.12.2020, 20 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    Alan NON MOLLARE MAI !!!!!!!!!! Forza !!!
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  • Kommentar von Roman Pfister  (Homer69)
    Da braucht es wohl eine Erklärung. Der "Bus" ist ein Tief das die Segler durch das Südpolarmeer treiben soll. Und diesen hat AR bis anhin verpasst. Er ist bis anhin kein gutes Rennen gesegelt, das sagt er selber, ist in Flauten gelandet die seine "Gegner" vermieden haben. So hat Clarisse Cremer ihm auf einem alten Boot 1000 Meilen abgenommen. Auf dem Tracker auf vendeeglobe.org lässt sich das alles sehr schön verfolgen. Kritisch zu sein heisst nicht, nicht hinter ihm zu stehen! Alléz Alan!!
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  • Kommentar von Tobias Zweifel  (Tobias Zweifel)
    Hihi, Frau Burri- lehnen Sie sich zurück und hören Sie etwas Musik. Wer jedoch an Sport interessiert ist, kommt wohl kaum an der härtesten Einhandregatte der Welt vorbei, ohne dieses noch dazu längste Rennen staunend und fasziniert mitzuverfolgen und wie auch in diesem Jahr um das Überleben gewisser Athleten zu fiebern. Die Mischung zwischen Technik, Psyche, Physis, Durchhaltewillen, Überraschung, Naturgewalten ist phänomenal- aber dauert zugegeben länger als ein 100m-Sprint ;-)
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