- Am 2. Renntag im Val di Fassa fährt Saskja Lack als 2. aufs Podest. Einzig Daniela Maier (GER) ist im Final schneller.
- Bei den Männern feiert Simone Deromedis (ITA) einen Heimsieg. Überflieger Reece Howden (CAN) fährt hinter Florian Wilmsmann (GER) auf den 3. Platz.
- Alex Fiva und Ryan Regez schiessen sich im Halbfinal gegenseitig ab und müssen mit dem kleinen Final vorliebnehmen.
Fast 2 Jahre sind seit Saskja Lacks letztem Podestplatz im Weltcup vergangen. Seit dem 3. Platz in Idre Fjäll (SWE) im März 2024 stand sie in keinem Final mehr. Nun schaffte es die Toggenburgerin ausgerechnet bei der Hauptprobe für die Olympischen Spiele wieder einmal in einen Final. Dort drehte Lack nach verhaltenem Start so richtig auf. Sie liess Sandra Näslund (SWE), die Führende des Gesamtweltcups, und die Italienerin Jole Galli hinter sich. Einzig Daniela Maier (GER) stand Lack im Val di Fassa vor der Sonne.
Fiva und Regez schiessen sich gegenseitig ab
Bei den Männern hatten die Chancen auf eine Schweizer Finalbeteiligung zunächst gut gestanden: Alex Fiva und Ryan Regez traten beide im 2. Halbfinal an. Dort nahmen sie sich dann gegenseitig aus dem Rennen. In der letzten Kurve wollte Fiva auf der Innenseite überholen, dabei kam es zum leichten Zusammenstoss mit Regez. Keiner der beiden kam zu Fall, aber eben auch nicht in den Final.
Im kleinen Final schied Regez sehr früh aus, Fiva rehabilitierte sich mit dem Sieg in diesem Lauf. Ohne Schweizer Konkurrenz fuhr Simone Deromedis im Final zum Heimsieg. Hinter dem Italiener fuhren Florian Wilmsmann und der Führende im Gesamtweltcup, Reece Howden, aufs Podest.
Schrecksekunde für Baur
Tobias Baur, zweifacher Podestfahrer in dieser Saison, war einer von 4 Schweizern, die bereits nach dem Achtelfinal die Segel streichen mussten. Auch Fiva stand bei der Olympia-Hauptprobe zwischendurch vor dem frühen Ausscheiden, rettete sich aber in der letzten Kurve mit einem starken Überholmanöver. Bei den Frauen blieb Talina Gantenbein im Viertelfinal hängen. Die vierfache Schweizer Podestfahrerin in dieser Saison, Fanny Smith, war gar nicht erst in die Dolomiten gereist.
So geht es weiter
Als Nächstes stehen die Rennen an den Olympischen Spielen von Milano Cortina an. Diese finden in Livigno statt und werden am 20. und 21. Februar über die Bühne gehen. Nur eine Woche später verschiebt sich der Skicross-Tross nach Kapoanik in Serbien, wo sich der nächste Halt im Weltcup befindet.