- Sandra Näslund holt beim Heimweltcup im schwedischen Gällivare den Sieg und die Kristallkugel für den Gewinn des Gesamtweltcups.
- Bei den Männern wird Ryan Regez beim Sieg von David Mobärg (SWE) als bester Schweizer 8.
- Am Sonntag geht die Skicross-Saison mit dem zweiten Rennen in Gällivare zu Ende.
Sandra Näslund hat im zweitletzten Rennen der Weltcup-Saison in Gällivare einmal mehr allen Konkurrentinnen die Meisterin gezeigt. In ihrer Heimat Schweden fuhr die 29-Jährige überlegen ihren 10. Sieg in dieser Saison heraus. Im Final verwies sie die deutsche Olympiasiegerin Daniela Maier und die Kanadierin Hannah Schmidt auf die weiteren Podestplätze.
Näslund steht bereits vor dem Abschluss am Sonntag (ab 11:10 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App) als Siegerin des Gesamtweltcups fest. Die fünfte Kristallkugel für die Überfliegerin, die mit einem Vorsprung von 175 Punkten auf Maier ins Rennen gegangen war, war bereits nach der geschafften Halbfinal-Qualifikation im Trockenen. Mit 1168 Punkten hat Näslund ausserdem schon jetzt ihren eigenen Rekord aus der Saison 2021/22 (1150) geknackt. Als Zugabe winkt ihr am Sonntag der 50. Weltcup-Sieg in ihrer Karriere.
Die Schweizerinnen konnten nicht überzeugen. Fanny Smith, Talina Gantenbein, Saskja Lack und Sixtine Cousin mussten in den Viertelfinals die Segel streichen. Isabelle Zippert hatte die Qualifikation nicht überstanden.
Regez mit schwachen Starts in entscheidender Phase
Bei den Männern hat Ryan Regez ein Top-Ergebnis verpasst. Im Halbfinal blieb der Berner Oberländer nach einem schwachen Start chancenlos. Ähnlich sah es im kleinen Final aus, wo Regez der Konkurrenz von Beginn an hinterherfuhr. Am Schluss wurde es zwar noch einmal eng, dem besten Schweizer blieb aber dennoch nur Platz 8.
Für Gil Martin, Tobias Baur und Romain Détraz bedeutete der Viertelfinal Endstation. Alex Fiva und Jonas Lenherr hatten schon den Achtelfinal nicht überstanden. Détraz und Lenherr bestreiten in Gällivare ihre letzten Rennen der Karriere.
David Mobärg machte den schwedischen Doppel-Heimsieg perfekt. Gesamtweltcup-Sieger Reece Howden (CAN) blieb für einmal nur der 2. Platz. Dritter wurde Kilian Himmelsbach aus Deutschland.