Veysonnaz, Val di Fassa – und dann folgt bereits Milano Cortina: Für die Skicrosser ist der Endspurt Richtung Olympische Winterspiele 2026 lanciert. In den beiden Weltcupstationen stehen insgesamt vier Rennen an, im Wallis wird am Freitag und Samstag gefahren.
Bei den Heimrennen weiss Ryan Regez, worauf es ankommt: den Start. Da muss man sofort Tempo aufbauen. Dies ist dem Olympiasieger von 2022 in den Qualifikationsläufen mit den Plätzen 5 und 4 bereits gelungen. Die Strecke liege ihm grundsätzlich, meint Regez. «Ich hoffe, es gibt ein paar Überholmanöver – aber natürlich nicht, wenn ich vorne bin.»
Regez vertraut auf Formkurve
Als amtierender Weltmeister hat der 32-Jährige das Olympia-Ticket auf sicher. Seine bisherigen Saisonresultate würden dafür aber noch nicht reichen. Gefordert wäre mindestens ein Podestplatz – bei Regez steht «nur» ein 8. Platz als Bestresultat zu Buche, eingefahren bei der letzten Station in Innichen.
«Es wird Zeit, den Karren anzuwerfen und endlich mal Resultate zu liefern», so der Berner. Immerhin: «Die Formkurve stimmt und ich bin motiviert. So sollten die Resultate von selber kommen.»
Viel Pech für Lenherr
(Noch) nicht im Olympiaaufgebot steht Jonas Lenherr. Der St. Galler wurde zu Beginn seiner Comeback-Saison erneut durch eine Muskelverletzung zurückgeworfen und hat erst die beiden Rennen in Val Thorens bestritten (Plätze 44 und 19).
«Ich musste oft in die Therapie. Die Verletzung ist aber recht gut verheilt», gibt Lenherr ein Update. Der 36-Jährige mache sich noch wenig Gedanken bezüglich Olympia. «Ich weiss noch nicht, was drin liegt. Ich kann am Ende nur meine Leistung beeinflussen.»
Das will er bereits in Veysonnaz erfolgreich tun – vielleicht sogar mit dem benötigten Podestplatz.