Ammann erneut auf dem Podest

Simon Amman nähert sich immer mehr seiner Olympia-Form: Der Toggenburger stand beim 2. Springen in Titisee-Neustadt Weiten von 142,5 und 141,5 m und erreichte wie am Vortag das Podium. Geschlagen wurde er nur vom überlegenen Polen Kamil Stoch.

Video «Skispringen: Weltcup in Titisee-Neustadt» abspielen

Skispringen: Weltcup in Titisee-Neustadt

1:49 min, aus sportpanorama vom 15.12.2013

Nach Platz 3 am Vortag klassierte sich Simon Ammann am Sonntag beim Springen von der Grossschanze als Zweiter. Der vierfache Olympiasieger musste sich nur dem souveränen Polen Kamil Stoch geschlagen geben. Den 3. Rang sicherte sich der japanische Altmeister Noriaki Kasai.

Ammann hatte den Finaldurchgang als Fünfter in Angriff genommen. Mit 141,5 m konnte der Schweizer noch drei Konkurrenten überholen.

Ammanns Vorfreude auf Engelberg

0:30 min, vom 15.12.2013

Kein Telemark - Punkte verschenkt

Einen möglichen Sieg vergab Ammann im 1. Durchgang. Zusammen mit Stoch stand er die Tages-Bestweite (142,5 m). Im Gegensatz zum Polen setzte der Toggenburger indes keinen Telemark, was entscheidende Punkte kostete. Dennoch reist der 32-Jährige mit viel Selbstvertrauen an die Heim-Springen in Engelberg vom kommenden Wochenende.

Vorfreude auf Engelberg

«Ich nähere mich immer mehr der Perfektion. Schön, dass jetzt die Wettkämpfe in Engelberg anstehen», freute sich Ammann, der dem verpassten Sieg nicht nachtrauerte: «Kamil (Stoch) ist heute super gesprungen und hat verdient gewonnen.» Trotz Bestweite ortete Ammann bei seinem 1. Sprung in der Flugphase noch Verbesserungspotenzial.

Auch Deschwanden überzeugt

Einen gelungenen Wettkampf zeigte auch Gregor Deschwanden. Der Innerschweizer erreichte den Finaldurchgang als 16. problemlos. In der Entscheidung fiel der 22-Jährige noch 5 Positionen zurück.

Morgenstern gestürzt

Überschattet wurde das Springen in Titisee-Neustadt vom Sturz von Thomas Morgenstern aus Österreich. Der Gewinner vom Samstag kam nach der Landung zu Fall und musste mit der Bahre abtransportiert werden. Der dreifache Olympiasieger hatte Glück im Unglück und zog sich keine schweren Verletzungen zu.