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Simon AMmann
Legende: Muss sich zuerst am Continental Cup beweisen Simon Ammann. Imago
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Noch nicht auf Touren Vierschanzentournee ohne Ammann?

Noch ist unklar, ob Simon Ammann für die Vierschanzentournee selektioniert wird. Engelberg soll Aufschluss geben.

Noch ist offen, ob Simon Ammann in der Altjahreswoche wie jedes Jahr seit dem Dezember 2000 am Start der Vierschanzentournee stehen wird. Nach dem missratenen Saisonstart wird der 4-fache Olympiasieger gemeinsam mit 7 weiteren Schweizern am 27. und 28. Dezember die Springen des Continental Cups in Engelberg bestreiten.

Erst danach erfolgt die Selektion für die Vierschanzentournee. Die Qualifikation für den Auftakt in Oberstdorf findet am 29. Dezember statt.

Missratener Saisonstart

In diesem Winter kam Ammann bis jetzt überhaupt nicht auf Touren. Nur einmal - am letzten Sonntag als 29. in Engelberg - sprang der 37-jährige Toggenburger in die Weltcup-Punkte.

Legende: Video Ammann in Engelberg mit leichter Aufwärtstendenz abspielen. Laufzeit 03:52 Minuten.
Aus sportpanorama vom 16.12.2018.

Er tüftelte unablässig an einem neuen Karbonschuh, der ihm die Landung vereinfachen sollte. Ammann fand die richtige Abstimmung bislang jedoch nicht und kehrte in Engelberg zum alten Modell zurück.

Damit steht erst der Waadtländer Killian Peier als Schweizer Teilnehmer an der Vierschanzentournee fest.

Schlierenzauer verzichtet

Eine prominente Absage für die Vierschanzentournee gab es seitens von Gregor Schlierenzauer. Der zweifache Tournee-Gewinner und Weltcup-Rekordsieger arbeitet von Grund auf an einer neuen Sprungtechnik. Aufgrund der Komplexität benötigt er noch Zeit, um Stabilität zu erlangen. Statt der Vierschanzentournee ist die Heim-WM in Seefeld das grosse Ziel des 28-jährigen Österreichers.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Rinaldo Del-grande (Rinaldino)
    Amman weiss nicht wann er aufhören muss und springt einem Erfolg nach der nicht kommen wird, anstatt auf dem Höhepunkt zurückzutreten. So könnte es auch Federer ergehen.
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    1. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      @Rinaldo Del-grande: Es muss aber kein Sportler dann aufhören, wenn Sie oder sonst jemand das Gefühl hat, es sei Zeit dafür. Sondern, das bestimmen diese Sportler selber. Es ist deren Karriere und deren Leben. Ist das so schwer zu begreifen?
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  • Kommentar von Philipp Spuhler (phsp)
    Ja die schlimmen Stürze nach weiten Flügen, sowie die Regeländerungen haben Simon Amman etwas die Flügel gestutzt.
    Noch ist er aber überzeugt es wieder zu schaffen, es kitzelt in ihm.
    Ich hoffe auch dass er es wieder ganz an die Spitze schafft.
    Noriaki Kasai 46, immer noch aktiv, holte 2014 an den Olympischen Spielen in Sotschi die Silbermedaille auf der Grossschanze.
    Herr Josef Graf, ich vergleiche S.Ammann lieber mit N. Kasai, als mit Roger Federer, zumal beide Skispringer sind.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Spuhler, wenn es Simon Ammann noch kitzelt, wie Sie schreiben, darf er so lange weiter machen, wie er sich das mit Unterstützung seiner Sponsoren noch leisten kann. Was mir nicht einleuchtet, ist die übermässige Berichterstattung über ihn, welche sich an jeden noch so kleinen Strohhalm klammert und ihn weiterhin als "Titelaufhänger" benützt, obwohl dies objektiv betrachtet nicht mehr passend ist.
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    2. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      @Josef Graf: Ich denke mal, das Interesse der Medien an Simon Ammann lässt sich einfach durch sein Palmarès erklären. Ein solches Medieninteresse müssen sich die jungen Skispringer erst mal mit konstant guten Leistungen verdienen. Ein Killian Peier scheint auf dem Weg dazu, die neue Nummer 1 im Schweizer Team zu werden. Wenn seine Leistungen einmal über längere Zeit wirklich gut sind, wird das Medieninteresse an ihm schon steigen.
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Die Berichterstattung über S. Ammann ähnelt derjenigen über eine andere Legende des Schweizer Sports. Aber es gibt einen grossen Unterschied. Der andere Sportler, Roger Federer, ist immer noch einer der Weltbesten seines Fachs in einer eindrücklichen Konstanz und verdient grundsätzlich ein entsprechendes Interesse von Medien und Öffentlichkeit. Bei S. Ammann hat man eher den Eindruck, dass nun sein Abgesang zelebriert wird. So wurde z.B. ein 45. und ein 29. Rang zum Aufwärtstrend hochstilisiert.
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Nichts gegen Tennis, aber Skispringen ist ungleich komplexer. Alle grossen Skispringer hatten in ihren Karrieren auch Zeiten grosser Probleme zu bewältigen. Ob es sinnvoll ist, dass Simon Ammann seine grossen Karriere fortsetzt, kann nur er beurteilen.
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