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Zyla ist Weltmeister
Aus sportflash vom 27.02.2021.
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Normalschanze Ski Nordisch WM Zyla ist überglücklicher Weltmeister – Ammann auf Platz 20

Der Pole Piotr Zyla springt auf der Normalschanze in Oberstdorf überraschend zum WM-Titel. Simon Ammann ist bester Schweizer.

Sein Freudenschrei ging durch Mark und Bein: Piotr Zyla landete im Finaldurchgang nach 102,5 m und wusste bereits, dass dieser Sprung zu einem starken Resultat reichen wird. Wenig später folgte die Bestätigung: Der Halbzeitführende holte sich auch dank dem starken Auftakt (105 m) den WM-Titel.

Zuvor hatte Zyla nur 2 Weltcup-Siege feiern können. Dank dem Exploit wird der 34-Jährige Nachfolger seines Landsmannes Dawid Kubacki.

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Grosse Emotionen: Zyla springt zum WM-Titel
Aus Sport-Clip vom 27.02.2021.
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3,6 Punkte dahinter holte sich der Deutsche Karl Geiger die Silbermedaille. Der Slowene Anze Lanisek sicherte sich Bronze. Der grosse Favorit und Gesamtweltcup-Führende Halvor Egner Granerud musste nach einem verpatzten ersten Sprung mit dem undankbaren 4. Platz Vorlieb nehmen.

Ammann bester Schweizer

Die Schweizer Athleten verpassten einen Exploit. Simon Ammann überzeugte in der Qualifikation mit einem Sprung auf 103,5 m, in der Entscheidung landete er dann aber bei 95 m und platzierte sich in der Endabrechnung auf Platz 20. Die Landung gelang dem Routinier zweimal nicht wunschgemäss.

Gregor Deschwanden kam als 24. ebenfalls nicht ganz auf Touren – ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag.

Dominik Peter verpasste den Finaldurchgang als 31. um nur 0,7 Punkte. Auch Andreas Schuler (42.) blieb in der Qualifikation hängen.

SRF zwei, sportlive, 27.02.21, 16:10 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Schärer  (Schärer)
    Mitmachen und dabei sein, wird die nächsten Jahre das Motto sein für unsere nordischen! Auch hier fehlt die Überzeugung und die Winner Mentalität um mehr reissen zu können. Aber woher sollen unsere Ski Springer die Motivation herholen, wenn die Schweiz nicht einmal in der Lage ist, sich in Einsiedeln ihre Schanzen leisten zu wollen, auch das ist ein Trauerspiel erster Güte!
  • Kommentar von Benedict Diener  (Bedi)
    Kompliment den Schweizern! Kein abfallender Sprung dabei. Simi ist mehr als ein Mythos: Er springt weiter, als wir es erwartet haben. Chapeau
    1. Antwort von Roland Vetsch  (vibes72)
      Nützt nur nix bei DER Landung... Seit er sein Landebein gewechselt hat ist der Telemark beim einstigen Ästheten leider Geschichte..
      Genau wie seine 4 Goldmedaillen.
  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Ja, bei einer nordischen WM ist es nicht wie bei der Pfadi, wo Dabeisein alles ist. Da zählen nur die Medaillen. Und unter diesem Gesichtspunkt haben die Schweizer nicht erfüllt. Es ist aber ganz offensichtlich, dass keiner der Schweizer das Potenzial hat ganz vorne mitzuhalten.
    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Haben Sie überhaupt eine Ahnung von Sport oder Leistungssport? Als Langjähriger Mannschaftssportler auf NLB-Niveau und Einzelsportler habe ich die Erfahrung gemacht: am meisten Freude macht:
      1. Die Stimmung in der Mannschaft (unabhängig ob Sieg oder Niederlage)
      2. der Erfolg der Mannschaft
      3. die eigene Leistung (egal ob am Schluss Sieg oder Niederlage resultiert)
      4. Die Freude an seinem Hobby
      5. persönlicher Gesamterfolg (auf Turnier oder Saison bezogen)
    2. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Teil 2:
      Die Freude an seinem Hobby, die Freude an die gute Leistung ist dabei sehr viel wichtiger als das Resultat oder die Rangierung am Schluss. Eine Niederlage trotz sehr guter Leistung gegen einen deutlich stärkeren Gegner hat mir immer deutlich mehr Spass gemacht als ein schwaches Spiel, dass gewonnen wurde.
    3. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      @Samuel Nogler: Ja, genau wegen Ihrer Einstellung haben Sie es wahrscheinlich nicht in die NLA geschafft. Von einer Teilnahme an WM oder Olympia ganz zu schweigen. Ich war auch Leistungssportler und bin mit bewusst, dass da einzig und alleine das Resultat zählt. Die schönen Erfahrungen die Sie gemacht haben gönne ich Ihnen, die können Sie aber auch beim Singen, Theaterspielen oder Jassen erleben.
    4. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      @Derungs: Wenn man in einer Region aufwächst, in dem es kaum starke Sportler des eigenen Sports gibt, im Juniorenalter bereits Seriensieger ist regionaler Jugendturnieren und an Vereinsturniere, und es dann trotz dieser Schwierigkeiten von der 3. Liga bis in die NLB schafft, lag es nicht an einer falschen Einstellung, sondern an der schwierigen Bedingungen, (Siehe brasilianische Skispringer) dass es nicht für die NLA gereicht hat. Wir hatten eine Menge Spass, dort gegen Top-Teams zu spielen.