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Skispringen Stoch springt zum Sieg, Ammann enttäuscht

Weltcup-Leader Kamil Stoch hat das Springen in Engelberg gewonnen. Simon Ammann vermochte nur im ersten Durchgang zu überzeugen und landete auf Rang 17.

Legende: Video «Zusammenfassung Skispringen in Engelberg» abspielen. Laufzeit 3:27 Minuten.
Aus sportpanorama vom 22.12.2013.

Beim letzten Springen vor dem Start der Vierschanzentournee Ende Dezember in Oberstdorf stellte Kamil Stoch seine Klasse einmal mehr unter Beweis. Nach seinem 2. Rang vom Vortag überflügelte der polnische Weltcup-Leader im zweiten Durchgang die Konkurrenz von der Titlis-Schanze und holte sich mit 274,7 Punkten seinen zweiten Saisonsieg.

Dahinter rangierten der Deutsche Andreas Wellinger (270,8 Punkte) und Jan Ziobro, der polnische Sieger vom Samstag (270,0 Punkte).

Ammann mit Steigerung

Simon Ammann konnte sich nach der enttäuschenden Leistung am Samstag zunächst rehabilitieren. Der Toggenburger sprang im ersten Durchgang auf ansprechende 131,5 Meter und rangierte mit 132,5 Punkten auf Platz 6. Bei seinem zweiten Versuch konnte der Schweizer Teamleader jedoch nicht nachdoppeln und verpasste mit 122,5 Meter und Rang 17 den erhofften Sprung in die Top Ten.

«Vom Rang her ist das sicher eine Enttäuschung», gestand Ammann. Dennoch blickt der vierfache Olympiasieger gelassen der Vierschanzentournee entgegen: «Was gestern war, bedeutet sehr wenig für morgen.»

Deschwanden mit leiser Enttäuschung

Gregor Deschwanden schaffte mit Rang 30 hauchdünn die Qualifikation für den 2. Durchgang und konnte dort mit einem Satz auf 123,5 Meter den 27. Rang und 4 Weltcuppunkte sichern. Dennoch war der Newcomer nicht gänzlich zufrieden: «Was ich könnte und was ich gezeigt habe, stimmte heute nicht überein.»

5 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Der Simi ist eine richtige Eintagsfliege. Mal ist er auf dem Podest, mal nirgends. Das gleiche gilt auch für die SkifahrerInnen. Woran liegt es, dass ein "Skistar" einer anderen Nation regelmässig als Sieger oder wenigstens als 2. oder 3. auf den Podtest steht und unsere Schweizer nur sporadisch???
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    1. Antwort von Martin Weber, Kirchberg
      Schon so. Nur 4x Olympia Gold, 20x Weltcupsiege, Gesamtweltcupsieger, Weltmeister, Skiflugweltmeister. Schade hat die Schweiz nicht mehr Eintagsfliegen...
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    2. Antwort von Eddie *The Eagle", London
      Egal, er ist ja Doppel-Doppel SaltLake City + Vancouver Olympiasieger. Es reicht wenn er in Sotschi gewinnt, dann ist der Doppel-Doppel-Doppel Olympiasieger. Zu dem hat er auch einige Weltcups gewonnen. Übrigens Marlene Zelger? Noch nie gehört, wo und was haben sie für die Schweiz gewonnen?
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    3. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Simon Ammann hat sportlich viele Höhepunkte erreicht! Seit einiger Zeit durchläuft er turbulente "Auf und Ab's", in seiner, weltweit einzigartigen Springer-Laufbahn. Das war und ist immer wieder bei Spitzensportler passiert! Interessanterweise spielen die "Tiefs" beim Tennis-Spieler Roger Federer keine Rolle! Trotzdem er im Jahr 2012 71'000'000.- Fr. "verdiente! Wer die finanziellen Realitäten zwischen Federer und Ammann vergleicht kann nur sagen: "Kopf hoch, Simon, es kommt schon wieder!"
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    4. Antwort von Gian Gilli, Davos
      @marlene zelger. Zuerst, selbt, Leistungen zeigen, international sowie national, dann kritisieren. Es lebe die Eintagsfliegen. In diesem Sinne: Hoop Schwiiz.
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