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Sportler des Jahres Nino Schurter: Im 10. Anlauf die «harte Nuss geknackt»

Nach 2. Plätzen 2016 und 2017 ist Nino Schurter bei den Sports Awards endlich auf Rang 1 gelandet. Auch dank dem Heim-WM-Titel.

Legende: Video Schurter: «Es war eine harte Nuss» abspielen. Laufzeit 02:48 Minuten.
Aus sportlive vom 09.12.2018.

Das Lob kann nicht grösser sein und es kommt von allen möglichen Seiten – von Trainern, Teamkollegen, Konkurrenten und Journalisten: Nino Schurter sei der Roger Federer des Mountainbike-Sports, ist seit geraumer Zeit zu hören und zu lesen.

Tatsächlich gibt es einige Parallelen zwischen dem Tennis-Maestro und dem Mountainbike-Dominator. Auf Nino Schurter ist Verlass; er prägt die Cross-Country-Szene seit bald 10 Jahren massgeblich.

Titel-Hamster und Seriensieger

Zum 6. Mal gewann der 32-jährige Bündner 2018 den Gesamtweltcup, zum 4. Mal in Folge wurde er in diesem Jahr Weltmeister. Der insgesamt 7. WM-Titel war sein schönster. Er gewann ihn in Lenzerheide, keine 30 Minuten von seiner Haustür in Chur entfernt, vor Schweizer Publikum und Rekordkulisse.

Legende: Video Schurter: Abgeklärt zum Titel an der Heim-WM abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus sportlive vom 09.12.2018.

Der Heimsieg war das nächste Meisterstück des Perfektionisten. Noch nie war der Rummel um seine Person vor einem Wettkampf derart gross wie vor der diesjährigen WM. Freunde, Bekannte, Fans, Sponsoren und Journalisten – viele Leute wollten etwas vom Lokalmatador, der sich auf bestem Weg befindet, den zurückgetretenen Franzosen Julien Absalon als erfolgreichsten Mountainbiker abzulösen.

Perfektes Rennen vor Heimkulisse

Der Olympiasieger von 2016 meisterte auch diese Herausforderung so, wie er es meist in seiner Karriere getan hat. Mit perfekter Planung, minutiöser Vorbereitung und feinem Gespür für das richtige Mass in allen Belangen vor dem Wettkampf. Und mit einem perfekten Rennen unter maximalem Druck.

Der Italiener Gerhard Kerschbaumer, der Zweitbeste im WM-Rennen, konnte das Tempo am längsten mitgehen. Schliesslich triumphierte Schurter gleichwohl solo. Besonders süss war der Erfolg auch deshalb, weil Schurter im Ziel seine Tochter Lisa in die Arme nehmen konnte.

Sendebezug: Credit Suisse Sports Awards, SRF 1, 09.12.18, 20:10 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Aviel Zaugg (HoppYb17)
    1. Voll verdient, Schurter! 2. Herr Röthenmund passen Sie doch auf, dass Sie nicht den selben Kommentar zweimal veröffentlichen 3. Herr Steinemann, ihr Kommentar ist eine exakte Kopie von Röthenmunds erstem Satz. Bitte unterlassen Sie es Plagiate zu schreiben. Ich habe nun drei mal den gleichen Kommentar kesen müssen... grrrr.
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  • Kommentar von Tom Steinemann (Tom Steinemann)
    Endlich hat ihn die Schweizer Sportwelt auch denTitel an Schurter verliehen den er schon seit langer Zeit verdient hat BRAVO AMEN
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Endlich hat ihn die Schweizer Sportwelt auch den Titel an Schurter verliehen den er schon seit langer Zeit verdient hat Bravo, den Titel hast Du dir verdient und das gegen starke Konkurrenz, von denen ich allen den Titel gegönnt hätte, aber Schurter ein bisschen mehr, den er ist seit über 10 Jahre Weltklasse!
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