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Sports Awards Trainer des Jahres: Diethelm, Fischer oder Hütter?

Mountainbike-Coach Bruno Diethelm, Eishockey-Nati-Trainer Patrick Fischer und Meistermacher Adi Hütter sind als Trainer des Jahres nominiert worden.

Mountainbike, Bruno Diethelm

Diethelm lächelt
Legende: Trainiert den Welt- und den Europameister Bruno Diethelm. Keystone

Bruno Diethelm geniesst in der Mountainbike-Szene einen ausgezeichneten Ruf. Der Berner ist seit 2012 vollamtlicher Nationaltrainer der Schweizer Männer (Elite und U23). Der Beruf ist für ihn gleichermassen Berufung. Diethelm ist stets mit aussergewöhnlicher Akribie und Leidenschaft am Werk.

Er unternimmt alles, damit seine Schützlinge am Tag X ihre Bestleistung abrufen können. Der Erfolg gibt dem 59-Jährigen aus Thun recht: In diesem Jahr stellt die Schweiz im Cross-Country mit Nino Schurter und Lars Forster sowohl den Welt- wie auch den Europameister. Und auch im Teamwettkampf sprang an der Heim-WM in Lenzerheide Gold heraus.

Eishockey, Patrick Fischer

Fischer coacht
Legende: Coachte die Nati in den WM-FInal Patrick Fischer. Keystone

Für seine Aussage, die Schweiz werde eines Tages Weltmeister im Eishockey, wurde Patrick Fischer lange belächelt und als Träumer verschrien. Mit dem Gewinn der WM-Silbermedaille in Kopenhagen hat der oft kritisierte Nationaltrainer sein Können bewiesen. Trotz grossem Druck hielt der Zuger nach der missglückten Olympia-Mission an seinem temporeichen Offensivspiel fest.

Dazu impfte der Motivationskünstler seiner Mannschaft eine beeindruckende Siegermentalität ein. Der tief verinnerlichte Glaube, mit den eigenen Stärken WM-Gold gewinnen zu können, ist nicht zuletzt Fischers Verdienst.

Fussball, Adi Hütter

Hütter an der MK
Legende: Holte nach langer Zeit wieder einen Meistertitel nach Bern Adi Hütter. Keystone

Adi Hütter hat mit den Young Boys geschafft, was zuvor über 30 Jahre keinem Trainer gelungen war: Der Österreicher bescherte den «titellosen» Bernern im Mai den ersten Meisterpokal seit 1986. Hütter kam in der Hauptstadt mit seiner ehrgeizigen, korrekten und ehrlichen Art an.

Als er im Herbst 2015 zu YB kam, setzte er konsequent auf junge Spieler. Er gab dem Team eine klare Handschrift, liess einen begeisternden Offensiv-Fussball spielen und hatte damit Erfolg. Seit dem Sommer versucht der YB-Meistermacher sein Erfolgsrezept als Bundesliga-Trainer bei Eintracht Frankfurt umzusetzen.

TV-Hinweis:
Die grosse Sports-Awards-Gala findet am Sonntag, 9. Dezember, in den SRF-Studios in Zürich statt und ist ab 20:10 Uhr auf SRF 1 zu sehen. Moderation: Sandra Studer und Rainer M. Salzgeber.

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 19.11.2018, 22:35 Uhr.

15 Kommentare

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  • Kommentar von Simon Gautschi (Siga)
    Nein auch Mountainbiken...
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Gibt e eigentlich in der Schweiz nur Fussball und Eishockey?
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Röthenmund, Ihre Frage irritiert mich jetzt etwas. Sie sind jemand, der das Fussballgeschehen recht intensiv kommentiert und damit den grossen Stellenwert unterstreicht, den der Fussball hat. Und gerade in Mannschaftssporten wie Fussball und Eishockey steht der Trainer oder die Trainerin manchmal (fast) mehr im Rampenlicht als die Athlet/innen und hat grossen Einfluss auf die Resultate oder das Ansehen eines Teams. Da ist eine Nomination wie die jetzige nicht verwunderlich.
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Vor einem Jahr wurde eine Person gewählt, die "nur" Mitglied eines ganzen Betreuerteams war. Deshalb hätte man auch dieses Jahr ein spezialisiertes Mitglied eines Trainerstaffs nominieren können. Konkret denke ich da an Patrick Foletti, den Torhütertrainer der Fussballnati. Ihm ist es in erster Linie zu verdanken, dass die Schweiz (nicht nur die Nati) über eine unglaubliche Dichte an Topgoalies verfügt. Und die Erfolge der Nati sind eng verbunden mit den sensationellen Leistungen der Torhüter.
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    1. Antwort von Oliver Bärtschi (Oliver Bärtschi)
      Lieber Herr Graf Die Spieler und die Torhüter haben seit ihrer Jugend nur ganz wenig Zeit mit dem Torhütertrainer der A-Nati verbracht. Die Junioren-Trainer und die heutigen Clubtrainer sind da viel wichtiger.
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