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Legende: Audio Red Instinct aus Lausanne haben den «Counter Strike: Global Offensive»-Final gewonnen. In der Mitte steht der ehemalige Schweizer Profi-Gamer Mathieu Quiquerez aka Maniac. abspielen. Laufzeit 03:27 Minuten.
03:27 min, aus Audio Aktuell SRF 3 vom 18.03.2019.
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Swiss E-Sports League Westschweizer Teams dominieren die Swiss E-Sports League

In den SESL-Winter-Finals traten Teams in fünf Disziplinen gegeneinander an. Vier Mal gewannen Gamer aus der Romandie.

Die Wintersaison 2018/19 war erst die zweite Wintersaison der Swiss E-Sports League (SESL). Mit dem Einstieg eines weiteren Sponsors ist die Preissumme gewachsen. Insgesamt spielten die Teams um Preisgelder von insgesamt 15'000 Franken – damit hat die Preissumme im Vergleich zum letzten Jahr um rund einen Drittel zugenommen.

Dass die Swisscom letzten Oktober ihre eigene Schweizer E-Sports-Liga gegründet hat, habe der SESL nicht geschadet, sagt der operative Leiter Michael Bieri. Im Gegengenteil: Nicht nur die Preissummen seien gestiegen, sondern auch die Zahl der Teams habe im letzten Jahr um einen Viertel zugenommen.

Das Siegerbild des Teams von Silent Gaming, das den «Overwatch»-Final gewonnen hat.
Legende: Silent Gaming war in «Overwatch» lange ungeschlagen und verlor in dieser Saison nur gegen SwissIncRebels. Im Finale konnten sie diese Niederlage wieder wettmachen. Twitter/@esportsleaguech

Favoriten setzen sich in den Finals durch

In den Finals der Wintersaison gab es keine Überraschungen – es gewannen die Teams, die während der ganzen Saison eine gute Leistung gezeigt hatten:

  • Im Echtzeit-Strategiespiel «League of Legends» konnte sich Lausanne E-Sports knapp mit 2:1 gegen die Genfer von Elan DEspoir durchsetzen.
  • Nur im Mehrspieler-Ego-Shooter «Overwatch» standen sich zwei Teams aus der Deutschschweiz gegenüber. Dort gewann Silent Gaming klar mit 4:0 gegen die Mannschaft von SwissIncRebels.
  • Im Online-Kartensammelspiel «Hearthstone» standen sich HS_Nights von Servette Geneva Esport, Strike Reaper von mYinsanity und KingofRingx3 gegenüber. Am Ende konnte der Genfer HS_Nights das Final für sich entscheiden.
  • Beim Auto-Fussballspiel «Rocket League» trafen Lausanne Eports und Servette Geneva Esports aufeinander. Die Lausanner gewannen deutlich mit 4:1.
  • Im Final des Taktik-Shooters «Counter Strike: Global Offensive» bezwangen Red Instinct aus Lausanne das Team von Versace Academy klar mit 2:1. In den Reihen der Lausanner spielte auch der ehemalige Schweizer Profi-Gamer Maniac. Mit über 1200 Fans, die den Match im Livestream mitverfolgten, verzeichnete das «CS:GO»-Finale übrigens auch einen neuen Zuschauer-Rekord.

SRF 3 berichtet am Montag, 18. März um 11:15 Uhr über die Winter Finals der Swiss E-Sports League.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Olivier Hofer (Olivier Hofer)
    Ich zocke selber gerne und verfolge einige tuniere aber ich finde auch das es mit sport absolut nichts zu tun hat. Für mich ist sport körperlich hochleistungen zu bringen und hart trainieren. Ansonsten könnte man ein koch, serviefachfrau ein bauarbeiter oder brettspiele als sport bezeichnen,...
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  • Kommentar von Philipp Hartmann (philendank)
    Liebes SRF, wenn ihr von E-Sports berichtet, könnt ihr ja gleich auch vom Luz. Jungendmusik-Wettbewerb berichten! Nur weil das Wort "Sport" in dieser Tätigkeit zu lesen ist, ist das noch lange nicht Sport!
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  • Kommentar von Laurent Frick (LFR)
    Ich vergass zu schreiben: Sportler waren immer auch Vorbilder für Kinder und Jugendliche. Es wird immer wieder geschimpft über unsere Jugend, die dauernd vor dem Smartphone oder dem PC sitzt. Sind das die neuen Vorbilder? Kinder und Jugendlche sollen - so sagt und schreibt frau und man - raus in die Natur, wenn sie denn noch wissen, was das ist. Kann einer dieser Neo-Stars den Unterschied zwischen Birke und Eiche machen? Das stimmt was nicht, wenn das als Sport bezeichnet wird!!!
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