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Und wieder muss sich Aesch-Pfeffingen im Titelkampf geschlagen geben
Aus Sport-Clip vom 18.04.2022.
abspielen. Laufzeit 44 Sekunden.
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Titellosigkeit hält an Sm'Aesch Pfeffingen: Die ewigen Zweiten aus dem Baselbiet

Nach dem Abgang von Serienmeister Voléro Zürich aus der NLA schien der Weg für Aesch-Pfeffingen geebnet. Vier Jahre später stehen die Baselbieterinnen noch immer ohne Meistertitel da.

Die Erleichterung dürfte im Baselbiet dürfte gross gewesen sein, als Voléro Zürich 2018 den Abgang aus der NLA ankündete und seine Zelte in Frankreich aufschlug. Die Lücke, die der Serienmeister aus Zürich hinterliess, schien wie gemacht für Sm'Aesch Pfeffingen. Drei Mal in Folge war der Klub aus dem Baselbiet – seit der Gründung im Jahr 2000 ohne Meistertitel – zuvor am Zürcher Star-Ensemble erst im Final gescheitert.

Enttäuschung bei den Spielerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen.
Legende: Einmal mehr bleibt nur der Frust Enttäuschung bei den Spielerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen. Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Doch die Rolle des Titelfavoriten sollte Sm'Aesch nicht behagen. Auch vier Jahre später ist der Pokalschrank noch leer:

  • 2019: Im Jahr 1 ohne den Serienmeister aus Zürich zieht Aesch-Pfeffingen standesgemäss in den Final ein. Mit Neuchâtel UC wartet ein ebenfalls titelloser Gegner, doch die Titelpremiere muss Sm'Aesch dem Gegner aus Neuenburg überlassen.
  • 2020: Sm'Aesch wird Qualifikationssieger und stürmt mit einem souveränen 3:0-Sieg in den Halbfinal. Wegen der Corona-Pandemie wird die Saison aber abgebrochen. Im September gewinnen die Baselbieterinnen immerhin den Supercup.
  • 2021: Erneut macht Covid-19 den Baselbieter Titelträumen einen Strich durch die Rechnung. Nach Corona-Fällen im Team kann die Halbfinalserie gegen Düdingen beim Stand von 1:1 nicht zu Ende gespielt werden. Aufgrund eines diskussionswürdigen Passus ziehen die Freiburgerinnen in den Final ein – weil sie über zwei Partien gesamthaft zwei mickrige Punkte mehr gewannen.
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Archiv: Der Entscheid gegen Sm'Aesch-Pfeffingen wirft Fragen auf
aus Regionaljournal Basel Baselland vom 18.03.2021.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 50 Sekunden.
  • 2022: Im Final wartet mit NUC ein bekannter Gegner. Gegen die Neuenburgerinnen, die die Qualifikation nach Belieben dominierten, zieht Sm'Aesch erneut den Kürzeren.

Die Chance, den Meisterpokal künftig zu gewinnen, dürfte in den kommenden Jahren nicht grösser werden. Nach dem missglückten Frankreich-Abenteuer kehrte Voléro Zürich 2020 nämlich in die Schweiz (NLB) zurück, zwei Jahre später ist die Rückkehr der Zürcherinnen in die NLA perfekt. Mit dem Cupsieg hat das Team um den streitbaren Präsidenten Stav Jacobi seine Ambitionen dieses Jahr bereits untermauert.

SRF zwei, sportlive, 18.04.2022, 16:00 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Den Frust der Sm'Aesch Pfeffingen kennen wir in Schaffhausen gut. Volleyball verfolgte ich zwar nie ganz eng, aber ich hatte mit mehreren NLA-Spielerinnen des VC Kanti privat und beruflich Kontakt. Deshalb war ich immer mal in der Halle bei Partien und informierte mich über die Resultate. Da kommen ebenfalls einige Vize-Meisterschaften zusammen und kein einziger Meistertitel. Zuerst stand Zeiler Köniz im Weg und danach noch zweimal Voléro Zürich. Immerhin zieren drei Cupsiege das Palmarès.
  • Kommentar von hans rohner  (hänsi)
    Allein die kleine Halle, die die Gastmannschaft benachteiligt, genügt wohl nicht. Einfach schade dass man in Basel keine bessere Halle für einen Final findet oder ist das gewollt?
    1. Antwort von Peter Weierstrass  (PWeierstrass)
      Die Halle entspricht sämtlichen Vorschriften für NLA-Spiele. Sie ist mindestens sieben Meter hoch, bietet hinter dem Feld noch sechs Meter Anlauf-Raum, und bis zu der Trainerbank sind es drei Meter. Auch hatte es genug Platz für mindestens 600 Zuschauer.

      Wenn die Halle dem Reglement entspricht, dann man dem Heimteam gar keinen Vorwurf machen.

      Nati-B-Spiele benötigen oft eine Dreifachturnhalle. Die erste Liga darf in fast jeder Dorfturnhalle antreten...
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Rohner, vielleicht ein bisschen Geografie für Sie: Aesch und Pfeffingen sind Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft und haben keine Grenzen mit Basel.
    3. Antwort von hans rohner  (hänsi)
      Ich kenn die Geographie sehr wohl Herr Graf und war auch schon in dieser Halle. Da Sport grenzenlos ist könnte ein Final sehr wohl in der St.Jakobshalle durchgeführt werden, aber das sind andere Gründe die dagegen sprechen!
  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Nur so mal als Information: Damen SC Uni Basel Volleyball Meistertitel insgesamt 22, eindeutiger Rekord. Von 1964 bis 1982 ununterbrochen! Das war für die Konkurrenz hart.