Marianne Fatton kennt man seit zwei Monaten schweizweit. Die 30-jährige Neuenburgerin gewann an den Olympischen Spielen 2026 Gold und Silber im Ski-Mountaineering. Am Samstag nahm Fatton an der Patrouille des Glaciers, dem grössten Rennen im Skibergsteigen, teil – und klassierte sich mit ihrem Team auf dem 2. Rang. Fatton, Maëlle Minnig und Déborah Chiarello-Marti brauchten für die 57,5 km lange Strecke mit 4386 Höhenmetern von Zermatt nach Verbier 7:26:49 Stunden.
Satte 22 Minuten schneller war die französische Equipe mit Axelle Gachet Mollaret, Célia Perillat Pessey und Margot Ravinel. In 7:04:41 Stunden pulverisierte das Trio den alten Streckenrekord bei den Frauen aus dem Jahr 2018 um nicht weniger als knapp 11 Minuten.
«Es ist eine riesige Freude und ein grosser Stolz, diesen Rekord gebrochen zu haben – auch wenn wir kein perfektes Rennen gefahren sind», resümierte Gachet Mollaret im Ziel. Auf dem 3. Platz klassierten sich mit Alessandra Schmid, Thibe Deseyn und Caroline Ulrich drei weitere Schweizerinnen.
Auch Männer-Sieg nach Frankreich
Bei den Männern setzten sich die Franzosen Xavier Gachet, William Bon Mardion und Samuel Equy in 5:43:09 Stunden durch. Mit einem Rückstand von etwas mehr als 5 Minuten belegte das Schweizer Team mit Rémi Bonnet, Aurélien Gay und Martin Anthamatten Rang 2. Auf dem 3. Platz sind mit Ludovic Latton, Robin Bussard und Thomas Bussard die nächsten Schweizer zu finden.