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News aus dem Wintersport Norwegen legt nach Kläbo-Disqualifikation Einspruch ein

Alexander Bolschunow (links) und Johannes Kläbo.
Legende: Gerieten im WM-50er aneinander Alexander Bolschunow (links) und Johannes Kläbo. Keystone/Archiv

Langlauf: Norwegen wehrt sich gegen Kläbo-Entscheid

Der norwegische Verband will die Disqualifizierung von Johannes Kläbo bei der Nordischen Ski-WM nicht hinnehmen. «Wir sind grundsätzlich nicht mit der Disqualifikation einverstanden, weil wir nicht sehen, dass er etwas Verwerfliches getan hat», sagte Langlaufchef Espen Bjervig dem norwegischen Rundfunk. Man habe Einspruch eingelegt. Nach Ansicht des Verbands handelte es sich dabei um einen Rennvorfall. Kläbo war der Sieg über 50 Kilometer in der klassischen Technik am Sonntag aberkannt worden, weil er im Zieleinlauf den Russen Alexander Bolschunow behindert hatte. Die Goldmedaille war damit an den Norweger Emil Iversen gegangen, der als Zweiter ins Ziel gekommen war.

Video
Archiv: Die brisante Schlussphase zwischen Kläbo und Bolschunow
Aus Sport-Clip vom 07.03.2021.
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Ski alpin: Juniorinnen im WM-Riesenslalom abgeschlagen

Die Schweizerinnen sind an der Junioren-WM in Bansko im Riesenslalom chancenlos gewesen. Die 18-jährige Amélie Klopfenstein war als 17. die einzig klassierte Swiss-Ski-Athletin. Lena Volken und Delphine Darbellay schieden im 1. Lauf aus, Delia Durrer wurde wegen eines Torfehlers disqualifiziert. Die Medaillen am vorletzten Tag der Titelkämpfe in Bulgarien gingen nach Schweden, Norwegen und Slowenien. Hanna Aronsson Elfman siegte vor Marte Monsen und Neja Dvornik.

SRF zwei, sportlive, 07.03.2021, 12:40 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Der Fall liegt klar auf dem Tisch. Es gab 4 eingefräste Spuren nach der Zielkurve. Kläbo hat keine Spur getroffen und mogelte sich an Bolshunov vorbei. Dass Kläbo den Stockbruch von Bolshunov verursacht hat ist klar ersichtlich. Das Rennen wurde im klassischen Styl gelaufen. Da wird man nach einigen Schlittschuschritte disqualifiziert. Auch darf man die Strecke nicht verlassen. Dies hat Kläbo jedoch gemacht und ist 2 Mal ausserhalb dieser Federn gelaufen. Bolschunov ist für mich der Sieger.
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Diejenigen, die Bolshunow als den Übeltäter sehen, sollte in sich gehen und überprüfen ob sie nicht einfach von der Antipathie gegen den Russen geleitet werde. Man muss auch sehen, dass das ganze Format fragwürdig ist. Der 50er sollte wieder im Einzelstart ausgetragen werden, dann gewinnt der beste Läufer (Bolshunow) und nicht der beste Sprinter und Taktiker.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Eine Disqualifikation ist so was von peinlich und lächerlich. Das wird somit gleich eingestuft wie die Tätlichkeiten von Bolshunow. Der Russe hatte keine Chance und hat den Kontakt provoziert,absichtlich. Im Weiteren verläsdt Bolshunow nach der Roten Markierung nochmals die Spur mit einem Schlittschuhschritt. Gemäss Iseppi darf man das nicht.Gold gehört Klaebo. Diese Sesselfurzerfunktionäre haben keine Ahnung, brauchten 30 Min um eine Entscheidung zu fällen.
    1. Antwort von Bas Groen  (Buscht)
      Sie könne es sehen wie sie wollen und das Bolshunow keine Chance hatte stimmt, jedoch hat er seinen letzten Skating-Schritt vor der Markierung gemacht und nur seine Position als vorderer ausgenutzt. Kläbo hat es ungeschickt gemacht und deshalb musste er mit der Disqualifikation rechnen.