Beim parallel als Weltcup und Europameisterschaft ausgetragenen Wettbewerb in Thüringen fuhr Natalie Maag die Bronzemedaille ein – und wurde auch im Overall-Klassement Dritte. Auf ihrer Heimbahn in Oberhof, wo sie während der Saison ihr Zuhause hat, büsste die 28-Jährige knapp 28 Hundertstel auf die deutsche Europameisterin Merle Fräbel ein.
Zu Silber, das an die Österreicherin Lisa Schulte ging, fehlten der Schweizerin bloss 2 Tausendstelsekunden. Mit dem zweiten Medaillengewinn an einem Grossanlass bestätigte die WM-Zweite von 2024 im Sprint, dass der Formaufbau im Hinblick auf die olympischen Wettkämpfe in Cortina d’Ampezzo in 3 Wochen stimmt.
Endlich zeigt die Formkurve nach oben
Nach einem starken Schlussspurt in der letzten Saison mit 2 Podestplätzen sowie Rang 5 im Gesamtweltcup und an der WM in Whistler war Maag mit grossen Ambitionen in den Olympia-Winter gestartet. Bislang blieben die erhofften Resultate jedoch aus.
In den ersten fünf Weltcup-Rennen klassierte sie sich auf den Rängen 7, 7, 11, 15 und 8.