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World Climbing Series in Bern Australierin feiert «Heimsieg» – Schweizerin im Halbfinal out

Oce Mackenzie feiert im Boulder-Weltcup ihren ersten Sieg. Sofya Yokoyama scheitert als beste Schweizerin im Halbfinal.

Es ist fast schon ein wenig ein «Heimsieg» für Oceania Mackenzie. Die australische Boulderin, die in den letzten Jahren ihre Trainingsbasis in Bern hatte, strahlte erstmals in ihrer Karriere bei den World Climbing Series, wie der Weltcup seit dieser Saison genannt wird, von zuoberst vom Podest.

Im Final setzte die 23-Jährige mit dem Toppen der ersten beiden Boulderprobleme eine erste Duftmarke. Auch wenn sie beim 3. von 4 Problemen scheiterte, machte ihr keine der Konkurrentinnen den Sieg noch streitig. Ihr erster Triumph war gleichbedeutend mit dem ersten Weltcup-Erfolg für Australien überhaupt.

Zweite wurde Vorjahressiegerin Erin McNeice (GBR), als Dritte komplettierte die US-Amerikanerin Annie Sanders das Podest. In der Quali und dem Halbfinal hatte Sanders noch perfekt geklettert und jeden Boulder getoppt. Im Final wollte ihr das nicht mehr gelingen.

Yokoyama scheitert im Halbfinal

Sofya Yokoyama, die einzige Schweizerin im Halbfinal, musste sich als 12. unter 24 Athletinnen geschlagen geben. Die 27-Jährige legte vor Heimpublikum zwar einen Start nach Mass hin und löste das erste Problem, scheiterte danach aber bei den restlichen 3 Aufgaben. Für Yokoyama war es das zweitbeste Weltcupresultat ihrer Karriere. Die fünf weiteren Schweizerinnen waren allesamt am Freitag in der Qualifikation gescheitert.

In Bern fand die 2. von 6 Stationen der diesjährigen World Climbing Series statt. Nach dem Auftakt in Keqiao (CHN) und Bern folgen noch die Stopps in Madrid (ESP), Innsbruck (AUT), Prag (CZE) und Salt Lake City (USA).

Livestream in der SRF Sport App, 23.05.2026, 17:55 Uhr ; 

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