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46 und kein bisschen müde Sarah Schleper lanciert Mutter-Sohn-Spiele

Als älteste Alpin-Skifahrerin aller Zeiten startete die Mexikanerin zum olympischen Super-G. Am Wochenende ist ihr Sohn gemeldet.

Zwar wies sie knapp 8 Sekunden Rückstand auf Gold-Gewinnerin Federica Brignone auf, aber im Unterschied zu 17 Konkurrentinnen erreichte Sarah Schleper de Gaxiola im Super-G von Cortina das Ziel.

In einer Woche wird sie 47 Jahre alt, ihre 7. Olympia-Teilnahme liess sich die gebürtige Amerikanerin, die seit 2014 für das Land ihres mexikanischen Ehemannes startet, aber nicht nehmen.

Vor 21 Jahren feierte Schleper in Lenzerheide ihren einzigen Weltcupsieg. Bei Olympia hat sie noch keine Stricke zerrissen (10. Slalom-Rang vor 20 Jahren in Turin als Bestergebnis).

Lasse in Technikrennen am Start

Das Besondere an diesen Spielen: Erstmals wird auch ihr Sohn Lasse Gaxiola bei Olympia am Start sein. Der 18-Jährige, der seinen Vornamen nach der norwegischen Skilegende Lasse Kjus erhielt, ist für den Riesenslalom am Samstag und den Slalom vom Montag in Bormio gemeldet.

Schleper und Gaxiola sind das erste Mutter-Sohn-Duo, das an denselben Winterspielen im alpinen Skisport startet. Vor 15 Jahren schien dies noch undenkbar: Sarah Schleper bestritt in Lienz (AUT) ihr vermeintliches Rücktrittstrennen und nahm auf halbem Weg ihr Söhnchen auf den Arm – Lasse war zu diesem Zeitpunkt knapp vier Jahre alt.

SRF zwei, Sportlive, 12.02.2026, 11:00 Uhr ; 

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