Die Organisatoren haben eine Zeremonie geplant, welche unter dem Motto «Beauty in Action» die Schönheit Italiens würdigt und den symbolischen Übergang zu den Winterspielen 2030 in den französischen Alpen markiert. Nachdem alle 116 Medaillenentscheidungen gefallen sind, weicht am Sonntag ab 20:30 Uhr der Sport wieder der Kunst und der Unterhaltung. Die Organisatoren gaben im Vorfeld einige Namen der auftretenden Künstler bekannt, darunter Roberto Bolle, einer der renommiertesten klassischen Tänzer der Welt, und der in Verona geborene Sänger Achille Lauro.
Während die Eröffnungsfeier am 6. Februar zeitgleich an vier Austragungsorten abgehalten wurde, um die weit verzweigten Spiele symbolisch zu vereinen, wird die Abschlussfeier in der historischen Arena von Verona stattfinden, der Stadt, die als Schauplatz der Shakespeare-Tragödie «Romeo und Julia» bekannt ist.
Verona kommt doppelt zum Zug
Die Winterspiele 2030 werden weitgehend dem Modell der Spiele von Mailand Cortina folgen, mit Wettkämpfen an weit verteilten Orten, vom Genfersee bis zum Mittelmeer, zwischen Hochsavoyen und Nizza. Die Spiele in Norditalien seien «ein Erfolg auf dem neuen, nachhaltigen Weg» gewesen, sagte die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees, Kirsty Coventry: «Sie haben alle Erwartungen übertroffen.»
Das römische Amphitheater in Verona, das aus dem ersten Jahrhundert stammt und damit älter ist als das Kolosseum in Rom, wird am 6. März auch die Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele ausrichten.