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Déjà-vu für Eishockey-Frauen Olympia-Bronzespiel gegen Schweden: Da war doch mal was

Am Donnerstagnachmittag spielen die Schweizer Eishockeyanerinnen gegen Schweden um Olympia-Bronze. Das weckt Erinnerungen.

Seit 1998 sind bei Olympia auch die Eishockeyanerinnen dabei. Während sich die Schweiz für die ersten beiden Turniere nicht hatte qualifizieren können, ist sie seit 2006 ununterbrochen mit von der Partie. Es resultierten zwei 7. Plätze, ein 5. Platz, ein 4. Platz und 2014 in Sotschi als Höhepunkt in der Geschichte des Nationalteams die Bronzemedaille.

12 Jahre später hat die Equipe von Colin Muller die Chance, diesen Coup zu wiederholen. Speziell: Der Gegner ist der gleiche. Wie in Sotschi treffen die Schweizerinnen nach einer Halbfinal-Niederlage gegen Kanada auf Schweden (das wie vor zwölf Jahren im Halbfinal den USA unterlag).

Es gibt weitere Parallelen: Wie damals in Sotschi überraschten die Schwedinnen auch heuer bei Milano Cortina 2026 im Viertelfinal mit einem Sieg gegen ein Team aus der Top-Gruppe (2014 Finnland, 2026, Tschechien).

Das letzte Spiel gegen Schweden ging 2:5 verloren

Die Schweizerinnen sind also gewarnt. Schweden ist in Form, gewann vor dem Viertelfinal-Coup alle seine Partien in der Gruppe B mit dem Torverhältnis von 18:2.

Die Schweiz und Schweden trafen im letzten halben Jahr dreimal in Testspielen aufeinander. Hatte die Nati Ende August noch klar mit 4:0 gewonnen, setzte man sich Anfang November erst im Penaltyschiessen durch und kassierte Mitte Dezember in der Olympia-Hauptprobe eine 2:5-Niederlage.

Schweizerinnen wollen mutig sein

Die Schweizerinnen haben sich bei der knappen Halbfinal-Niederlage gegen Kanada (1:2) Selbstvertrauen geholt. Rahel Enzler, die Schützin des Anschlusstores, sagt: «Wir müssen gegen Schweden von Anfang an parat sein und mutig spielen. Es liegt etwas drin. Wir müssen alles aufs Eis bringen.»

«Wir konnten im Spiel gegen Kanada Selbstvertrauen tanken», sagt Stefanie Wetli und lässt eine Ansage folgen: «Wir sind parat für die Bronzemedaille.»

Brändli macht die Schelling

Vom 2014er-Bronze-Team sind mit Alina Müller und Lara Stalder noch zwei Spielerinnen dabei. Auf der Goalie-Position nimmt Andrea Brändli die Rolle von Florence Schelling ein, die in Russland massgeblichen Anteil am Schweizer Erfolg hatte. Die Zürcherin wurde am Schwarzen Meer nicht nur zur besten Torhüterin, sondern gleich zum Turnier-MVP gewählt.

Live-Hinweis

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Das Bronzespiel zwischen der Schweiz und Schweden können Sie am Donnerstag ab 14:40 Uhr live in der SRF Sport App mitverfolgen.

Brändli ist nicht minder in Form wie Schelling damals. Im Viertelfinal gegen Finnland zeigte sie 40 Paraden und feierte einen Shutout. Gegen die Kanadierinnen wehrte die Frölunda-Söldnerin 44 Schüsse ab.

Es scheint alles angerichtet für die Wiederholung des Bronze-Coups.

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SRF zwei, sportlive, 16.2.26, 22:00 Uhr ; 

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