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Freeski: Quali Slopestyle Ragettli nach starkem Run im Final – auch Gubser schafft es knapp

Andri Ragettli kämpft am Dienstag im Slopestyle-Final in Livigno um seine erste Olympiamedaille. Der 27-Jährige, 4. bei den Olympischen Winterspielen in Peking, überstand die Qualifikation dank einem starken ersten Run. Seine 75 Punkte waren im ersten Durchgang die drittbeste Marke.

Dass Ragettli bei seinem zweiten Versuch aufgrund eines Sturzes nur 20,95 Punkte holte, hatte keine entscheidenden Auswirkungen. Zwar wurde der Slopestyle-Weltmeister von 2021 noch von zwei Konkurrenten übertrumpft, die Qualifikation für den Final war allerdings nie in Gefahr.

Was Ragettli im Kampf um die Medaillen zeigen wird, weiss er noch nicht genau. Nur so viel: «Es wird sicher nicht der Lauf in der Qualifikation sein. Da muss schon noch mehr kommen.» Wie er seine Finalteilnahme angeht? «Ich werde am Abend auf die FIS-App gehen und jeden Lauf aller Fahrer analysieren und schauen, was wie viele Punkte gab. Manchmal ist man etwas erstaunt, dass gewisse Elemente mehr Punkte geben als andere», so der Bündner.

Gubser gerade noch dabei

Mit Kim Gubser schaffte es neben Ragettli noch ein zweiter Schweizer in den Finaldurchgang. Der 25-jährige Davoser war im ersten Run mit seinem Score von 64,10 lediglich 0,07 Punkte besser gewesen als der Finne Elias Syrja. Weil sich auch Syrja im zweiten Durchgang nicht zu steigern vermochte, entschied diese Mini-Differenz zugunsten von Gubser.

Klar nicht für den Final reichte es den anderen beiden Schweizern Fabian Bösch und Nils Rhyner. Bösch, Slopestyle-Weltmeister von 2015, klassierte sich an seinen vierten und letzten Olympischen Winterspielen trotz Verbesserung im zweiten Run auf Rang 22, Rhyner wurde 25.

Der Beste in der Qualifikation war wenig überraschend der Norweger Birk Ruud, der amtierende Slopestyle-Weltmeister (im Engadin). Ruud erzielte im ersten Versuch einen Score von 81,75, an den niemand mehr herankam.

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Livestream auf srf.ch/sport, 07.02.2026, 10:30 Uhr ; 

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