Lea Meier hat in dieser Saison einen Leistungssprung gemacht. In drei Einzel-Rennen schaffte sie es im Weltcup in die Top 15. Die Selektion für Olympia war die logische Folge. Zu einem ersten Einsatz in Antholz gelangt die 24-Jährige bereits am Sonntag in der Mixed-Staffel. Sie wurde Lena Häcki-Gross vorgezogen und bestreitet das Rennen an der Seite von Amy Baserga, Sebastian Stalder und Niklas Hartweg.
«Ich dachte, das sei ein Ziel für Olympia 2030 in Frankreich, nun passiert es schon jetzt. Da ist eine riesige Vorfreude», sagt Meier im SRF-Interview. Die Bündnerin will ihre ersten Spiele geniessen, hat aber durchaus auch Ambitionen: «Ich habe das Gefühl, ich bin in der Form meines Lebens.»
Überrascht die Schweiz?
Im Weltcup gab es für die Schweizer Mixed-Staffel in den bisherigen Rennen in Östersund und Nove Mesto (in anderer Besetzung) nichts zu holen, es resultierten die Plätze 15 und 10. Vielleicht aber liegt etwas drin: «An einem Grossanlass ist normalerweise eine Nation vorne dabei, die das in einem normalen Weltcup nicht ist», so Baserga.