- Die Langläufer Valerio Grond und Janik Riebli belegen beim olympischen Teamsprint im Val di Fiemme den 4. Rang.
- Das Duo muss sich im Kampf um Bronze knapp den Italienern Federico Pellegrino/Elia Barp geschlagen geben.
- Der Norweger Johannes Hösflot Kläbo jubelt mit Einar Hedegart über seine 10. Goldmedaille an Olympischen Winterspielen. Silber geht an die USA.
- Im Teamsprint der Frauen holen Nadine Fähndrich und Nadja Kälin Silber für die Schweiz.
Bis zum Schluss konnten die Schweizer Langläufer Valerio Grond und Janik Riebli auf eine Medaille im Teamsprint hoffen. Riebli schickte seinen Kollegen an Position 5 auf die 1,5 km lange Schlussrunde, nur 3,1 Sekunden hinter den führenden Norwegern.
Die Entscheidung fiel im steilen Zorzi-Anstieg kurz vor dem Ziel. Grond überholte den strauchelnden Schweden Edvin Anger, büsste im Vergleich zum drittplatzierten Italiener Federico Pellegrino aber einige Meter ein und ging mit leichtem Rückstand in die Abfahrt. Die Lücke konnte der Bündner nicht mehr schliessen.
Knapp hinter Italien resultierte am Ende der starke 4. Rang. Angesichts der Tatsache, dass vor dem Teamsprint gleich beide Schweizer mit Krankheiten zu kämpfen gehabt hatten, ist dieses Abschneiden als Erfolg zu werten. «Wir können uns nichts vorwerfen und können zufrieden sein», sagte Riebli unmittelbar nach dem Rennen. Die Enttäuschung über das knapp verpasste Edelmetall war dennoch spürbar.
Kläbo mit 10. Gold
An der Spitze schlugen die favorisierten Norweger zu. Schlussläufer Johannes Hösflot Kläbo hängte seinen US-amerikanischen Kontrahenten Gus Schumacher im Schlussanstieg ab und brachte den Olympiasieg über die Ziellinie. Zusammen mit Einar Hedegart jubelte Kläbo über seine 10. persönliche Goldmedaille an Olympischen Winterspielen.
Die USA mit Schumacher und Ben Ogden holten Silber, während Pellegrino und Elia Barp der Gastgebernation Italien Bronze bescherten.