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Nati vor Olympia-Viertelfinal Jetzt wartet Finnland: «So viele Chancen werden wir nicht haben»

Am Mittwochabend spielt die Schweiz gegen Finnland um den Halbfinal-Einzug in Mailand. Besonders die Effizienz muss die Nati steigern.

Eishockeyspieler in rotem Trikot auf dem Eis, Umschlagbild mit umarmenden Spielern in blauen Trikots.
Legende: Aufeinandertreffen vieler NHL-Stars Im Viertelfinal treffen die Schweizer NHL-Grössen um Nico Hischier und Roman Josi auf die von Mikko Rantanen und Sebastian Aho angeführten Finnen. Imago Images/Keystone

Im Playoff-Spiel gegen Italien gehörte der Schweiz klar die Favoritenrolle. Dieser wurde sie mit einem 3:0-Sieg gerecht. Am Mittwoch wird das anders sein: Gegen Finnland tritt das Team von Patrick Fischer als leichter Aussenseiter an. Das «Suomi»-Kader ist – mit Ausnahme von ZSC-Verteidiger Mikko Lehtonen – gefüllt mit NHL-Spielern. Und die Finnen haben am Olympia-Turnier in Mailand bisher einen eindrücklichen Steigerungslauf hingelegt.

Nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen die Slowakei gewannen die Nordländer das Prestige-Duell mit Schweden 4:1. Gegen Italien sicherte sich die von Antti Pennanen trainierte Equipe mit einer 11:0-Gala die direkte Viertelfinal-Teilnahme. Die Nati wird es also mit einem ausgeruhten Gegner zu tun bekommen, den sie wohl nur mit einer Top-Leistung besiegen kann.

Live-Hinweis

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Den Olympia-Viertelfinal zwischen der Schweiz und Finnland sehen Sie am Mittwoch ab 18 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

Bessere Effizienz ist gefordert

Klar ist: Will die Schweiz erstmals seit 1948 wieder um olympisches Edelmetall spielen, muss sie kaltblütiger werden. Gegen den glänzend aufgelegten italienischen Goalie Damian Clara erzielte die Nati am Dienstag trotz 51 Schüssen nur 3 Tore. Dabei liessen Nino Niederreiter und seine Sturmkollegen gleich mehrere hochkarätige Gelegenheiten liegen.

Das können sich die Schweizer gegen Finnland wohl nicht erlauben. Das sieht auch Nico Hischier so: «So viele Chancen werden wir am Mittwoch nicht haben, das ist klar.» Die Finnen seien ein diszipliniertes Team, das nicht viel zulasse. «Wir müssen wach sein.»

Wozu die Nati fähig ist, hat sie etwa im letzten Gruppenspiel gegen Tschechien gezeigt, als sie mit 4:3 nach Verlängerung reüssierte. Auch gegen Italien funktionierte bei der Fischer-Equipe viel, besonders die Chancenkreation. Diese gilt es am Mittwoch in Tore umzumünzen.

Starker Genoni

Auf der anderen Seite des Eisfelds muss die Schweizer Defensive, die gegen Italien wieder auf Andrea Glauser zählen konnte, die finnischen Stars um Flügelstürmer Mikko Rantanen in Schach halten. Glücklicherweise kann die Nati wie zuletzt immer an den letzten Grossanlässen auf einen brillanten Leonardo Genoni im Tor zählen. Mit einer Fangquote von 96,2 Prozent und 2 Shutouts ist der 38-Jährige der statistisch beste Goalie des Turniers.

Die verschiedenen Puzzleteile – Chancenkreation, Effizienz, defensive Stabilität und eine starke Torhüter-Leistung – muss die Schweiz am Mittwochabend in Mailand zusammensetzen. Dann haben Fischers Schützlinge eine realistische Chance, zu den letzten vier Mannschaften im Turnier zu zählen.

SRF zwei, sportlive, 17.2.2026, 12:10 Uhr ; 

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