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Olympia: Snowboard Halfpipe Boarder Totsuka gewinnt Halfpipe-Spektakel

  • Der japanische Snowboarder Yuto Totsuka holt im Livigno Snow Park Gold in der Halfpipe.
  • Für den 24-Jährigen ist es bei der 3. Olympia-Teilnahme die erste Medaille.
  • Silber und Bronze gehen an Favorit Scotty James (AUS) und Totsukas Landsmann Ryusei Yamada.

Sechs Boarder aus Ostasien, drei aus den USA und drei aus Ozeanien standen im olympischen Halfpipe-Final – und machten diesen zum Spektakel. Die Athleten gingen in den drei Finalläufen «all in», riskierten entsprechend Stürze, glänzten aber auch mit enorm hohen und technisch hochstehenden Tricks.

92 Punkte und mehr brauchte es für die Medaillen. Den besten Run legte Yuto Totsuka bei seinem 2. Versuch hin. Seine 95 Zähler blieben unerreicht. Bei den Spielen in Pyeongchang (2018, als 16-Jähriger) und in Peking (2022) hatte er die Medaillen noch deutlich verpasst.

James bleibt unvollendet

Totsuka wies damit den australischen Favoriten Scotty James in die Schranken, der nach 93,50 Punkten in seinem 3. Run stark unterwegs war, aber zu Fall kam. Der inzwischen 31-jährige James, zuletzt Sieger in Laax, hatte nach Bronze 2018 und Silber 2022 seine Medaillen-Sammlung komplettieren wollen.

Die erste Marke hatte Ryusei Yamada gesetzt. Der erst 19-jährige Japaner wurde zweimal mit 92,00 Punkten bewertet. Dem regelmässigsten Boarder des Finals, Ruka Hirano (JPN), blieb trotz dreier 90-Punkte-Runs nur «Leder».

Etwas Pech hatte Valentino Guseli. Dem Australier brach in seinem 1. Run, in dem er auf eine Rekordhöhe von 6,1 Metern über der Pipe kam, die Bindung. Zwar konnte der 20-Jährige den Wettkampf fortsetzen, er sprang als 5. aber neben das Podest. Ayumu Hirano (JPN), der Sieger von Peking 2022, wurde nur 7.

Scherrer auf dem Weg der Besserung

Der Top-12-Final ging ohne europäische und damit auch ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Jonas Hasler (16.), David Hablützel (17.) und Mischa Zürcher (22.) waren in der Qualifikation gescheitert.

Pechvogel Jan Scherrer hatte nach einem Trainingssturz gar nicht erst an den Start gehen können. Am Finaltag gab er ein Update zu seinem Gesundheitszustand: «Heute ist der erste Tag, an dem es besser geht. Mental brach ich zunächst zusammen – aber das tat gut, um das zu verarbeiten.»

SRF zwei, Sportlive, 13.02.2026, 20:00 Uhr ; 

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