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Schweiz holt Gold und Silber Von Allmen/Nef jubeln in der Team-Kombi vor Odermatt/Meillard

In der Team-Kombination an den Olympischen Spielen in Milano Cortina triumphieren von Allmen/Nef vor Odermatt/Meillard.

Das Podest

  • Gold: Schweiz 2 (Franjo von Allmen/Tanguy Nef) 2:44,04 Minuten
  • Silber: Schweiz 1 (Marco Odermatt/Loïc Meillard) +0,99 Sekunden
  • Silber: Österreich 1 (Vincent Kriechmayr/Manuel Feller) +0,99

Die Schweiz feiert in der olympischen Team-Kombination in Bormio einen Doppelsieg. Überragender Swiss-Ski-Athlet war dabei Tanguy Nef, der das Team Schweiz 2 mit einem sensationellen Slalom-Lauf von Platz 4 zur Goldmedaille führte. Im Zielraum wusste sein Teampartner Franjo von Allmen sogleich, dass Nef einen Traumlauf in den Schnee gezaubert hatte und stürmte auf diesen zu.

Der 29-Jährige hatte als viertletzter Starter die Laufbestzeit im Slalom aufgestellt und distanzierte das bis dahin führende österreichische Duo Vincent Kriechmayr/Manuel Feller um 99 Hundertstel. Nefs Teamkollegen hatten in der Folge keine Chance gegen seine Zeit. Loïc Meillard – nach Marco Odermatts Abfahrt auf Zwischenrang 3 liegend – fuhr dank einem starken Schlussteil zeitgleich mit Österreich 1 auf den 2. Platz.

Yule vergibt Monneys Vorlage

Noch weiter zurückgeworfen wurden die beiden führenden Duos nach der Abfahrt. Daniel Yule – nach Alexis Monneys Speed-Lauf auf Rang 2 gestartet – verlor in der Entscheidung 2,20 Sekunden auf Nef und fiel mit Schweiz 3 auf den 13. Schlussrang zurück.

Das italienische Top-Team Giovanni Franzoni/Alex Vinatzer kämpfte im Gegensatz dazu bis zum Ende noch um eine Medaille, verpasste diese nach dem Slalom von Vinatzer aber um 23 Hundertstelsekunden.

Nur Franzoni schneller als die Schweizer Abfahrer

In der Abfahrt hatten die Schweizer Speed-Fahrer zuvor den Grundstein zum Triumph gelegt. Odermatt zeigte sich von der verpassten Medaille in der Abfahrt gut erholt. Er stellte mit Startnummer 7 eine erste starke Marke auf und brachte Meillard in eine gute Ausgangslage.

Doch Odermatts Fahrt sollte nicht zur Bestzeit reichen. Shootingstar Franzoni trumpfte einmal mehr gross auf und distanzierte Schweiz 1 dank einem überragenden Schlussabschnitt um 28 Hundertstel. Monney verlor bei seiner wilden Fahrt nach einem Fehler oben zwar früh Zeit, drehte dann aber gewaltig auf und reihte sich zwischen Franzoni und Odermatt auf Rang 2 ein.

Mit von Allmen folgte direkt danach der letzte Schweizer am Start. Der frischgebackene Abfahrts-Olympiasieger lag bei der letzten Zwischenzeit noch 26 Hundertstel vor Franzoni, büsste im letzten Sektor allerdings fast 7 Zehntel auf den Silber-Gewinner der Abfahrt ein. So handelte er Nef eine Hypothek von 0,42 Sekunden auf Vinatzer ein.

Rogentin/Iten geschlagen

Das 4. Schweizer Duo am Start bestand aus Stefan Rogentin und Olympia-Debütant Matthias Iten. Der Bündner Speed-Fahrer, der in der Team-Kombination erneut den Vorzug gegenüber Niels Hintermann erhalten hatte, konnte in der Abfahrt nicht mit den Schnellsten mithalten und fuhr nur den 14. Zwischenrang heraus.

Der 26-jährige Zuger Iten, der in diesem Winter den Durchbruch im Slalom geschafft hatte, konnte im Stangenwald keine Plätze mehr gut machen. Als 18. verpasste das Team Schweiz 4 ein Diplom um 1,63 Sekunden.

So geht's weiter

Am Dienstag steht in Cortina die Team-Kombination der Frauen auf dem Programm. Swiss-Ski hat am Montag die Selektionen dafür bekanntgegeben. Ab 10:30 und 14:00 Uhr sehen Sie die Abfahrt und den Slalom live auf SRF zwei. Am Mittwoch sind im Super-G bei den Männern (11:30 Uhr live auf SRF zwei) dann bereits zum letzten Mal an diesen Olympischen Spielen die Speed-Spezialisten gefordert.

Milano Cortina 2026

SRF zwei, sportlive, 9.2.2026, 13:55 Uhr ; 

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