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Zusammenfassung GP Ungarn
Aus sportpanorama vom 19.07.2020.
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8. Sieg beim GP Ungarn Auf Schumachers Spuren: Hamilton fährt in eigener Liga

Lewis Hamilton stellt mit dem 8. GP-Sieg auf dem Hungaroring einen Rekord von Michael Schumacher ein.

Das Podest

  • 1. Lewis Hamilton (GBR, Mercedes)
  • 2. Max Verstappen (NED, Red Bull)
  • 3. Valtteri Bottas (FIN, Mercedes)

Der GP von Ungarn entwickelt sich zum Lieblingsrennen von Lewis Hamilton. Der Brite feierte seinen 86. GP-Erfolg mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Zum 3. Mal in Folge konnte er sich in Mogyorod durchsetzen, zum 8. Mal insgesamt. Damit stellte er den Rekord von Michael Schumacher (8 Siege in Magny-Cours) ein.

Der Rennverlauf

Bei wechselhaften Verhältnissen auf dem Circuit in der Nähe von Budapest ging schon vor dem Start die Post ab. Max Verstappen war beim Aufwärmen in einer Kurve zu schnell unterwegs und beschädigte beim Zusammenprall mit der Bande sein Auto. Die Ingenieure machten den Red-Bull-Boliden allerdings gerade noch rechtzeitig wieder flott.

Video
Verstappens Malheur beim Aufwärmen
Aus Sport-Clip vom 19.07.2020.
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Die Schwierigkeiten hemmten den Niederländer nicht. Er verzeichnete einen Start nach Mass und legte auf der abtrocknenden Strecke einen frühen Boxenstopp ein. Die Belohnung war am Ende Platz 2 im Mercedes-Sandwich.

Valtteri Bottas vergab eine bessere Klassierung beim Start. Der Finne fuhr zu früh los und bremste noch einmal ab, was zwar seit diesem Jahr reglementskonform ist, jedoch viel Zeit kostete. Zwischenzeitlich fiel er auf Platz 7 zurück, kämpfte sich aber wieder heran und holte doch noch seinen 3. Podestplatz im 3. Rennen. Der Finne verlor indes die WM-Führung an seinen Teamkollegen Hamilton.

Video
Bottas bremst nach dem Start noch einmal ab
Aus Sport-Clip vom 19.07.2020.
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Das Team Racing Point konnte die Aufwärtstendenz mit den Plätzen 4 (Lance Stroll) und 7 (Sergio Perez) bestätigen. Sebastian Vettel (6.) stach seinen Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc aus, der die Punkte als 11. verpasste.

Nachträgliche Zeitstrafe für Magnussen

Kevin Magnussen rutschte wegen einer nachträglichen 10-Sekunden-Zeitstrafe von Rang 9 auf Platz 10 ab. Die Rennkommissare sahen am Sonntag nach einer Untersuchung als erwiesen an, dass der Haas-Pilot von seinem Team während der Fahrt in die Startaufstellung unerlaubte Anweisungen per Funk erhalten und daraufhin noch einmal zum Reifenwechsel an die Box gefahren war. Durch dieses Manöver konnte er das Rennen im Gegensatz zu seinen Konkurrenten mit Trockenreifen in Angriff nehmen.

Schlechtes Wochenende für Alfa Romeo

Die Alfa-Romeo-Fahrer verpassten die Punkte zum zweiten Mal in Folge. Kimi Räikkönen arbeitete sich zwischenzeitlich auf Rang 12 vor, fiel dann aber wieder zurück und beendete das Rennen auf Platz 16. Zu allem Unheil musste er eine Zeitstrafe hinnehmen, weil er seine Startposition nicht ordnungsgemäss eingenommen hatte. Antonio Giovinazzi kam nicht auf Touren und wurde 17.

Racing Point: Annäherung mit Vettel?

Racing Point (ab 2021 Aston Martin) heizt die Spekulationen um ein mögliches Engagement von Sebastian Vettel in der kommenden Saison an. «Es ist schön zu hören, dass ein viermaliger Weltmeister Interesse hat», sagte Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer vor dem GP von Ungarn am RTL-Mikrofon und fügte auf Nachfrage an: «Wie könnte man nicht interessiert sein an einem viermaligen Weltmeister?» Vettels auslaufender Vertrag bei Ferrari wird Ende dieser Saison nicht verlängert. Seither wird über die Zukunft des Deutschen in der Formel 1 spekuliert.

So geht es weiter

Die ersten drei Rennen nach dem Corona-Lockdown sind absolviert. Weiter geht es in zwei Wochen in Silverstone. Der Formel-1-Tross wird wie bereits in Österreich zwei Grand Prix auf der gleichen Strecke bestreiten.

SRF zwei, sportlive, 19.07.2020, 14:50 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Manuel Meier  (Manu.)
    Wird in dieser saison überhaupt einmal ein anderes Team als Mercedes ein Rennen gewinnen? Die sind meiner Meinung nach noch dominanter als je zuvor...
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    1. Antwort von Rothensteiner Felix  (Rothensteiner)
      es gibt sicher immer wieder Möglichkeiten (Regen, Motorenstrafen, Kollisionen, Safery-Cars) Aber wenn nichts ungewöhnliches passiert wird Mercedes die Oberhand behalten. Erinnert an 2016. Ferrari hat vor allem Probleme mit dem Motor und Red Bull ist zwar zweite Kraft, kommt aber nicht an Mercedes heran. Ich denke nicht, das Bottas über die ganze Saison mit seinem Teamkameraden mithalten kann, deshalb gratuliere ich Hamilton schon im Voraus.
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  • Kommentar von Silvan Thommen  (Goldeneye 007)
    Für den Hungaroring war es ein Rennen mit viel gutem Racing. Aber bitte nicht falsch verstehen, es wäre auch auf einer Topspeed Strecke (z.B. Monza) gutes Racing. Ich bin zwar auch Strategiefan, aber solches Racing sehe ich noch lieber. Und Chapeau an Hamilton. Ich bin zwar nicht der grösste Hamilton fan, aber das war sehr souverän. So,dass wars mit meinem längsten Kommentar.
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  • Kommentar von Jara de Rooij  (DeLike21)
    Mir ist aufgefallen, dass viele Fahrer sich über einen Verschleiss des linken, vorderen Rades beklagt haben... Hat das etwas mit der Strecke zu tun? Oder ist es einfach nur Zufall?
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    1. Antwort von Nicolas Rendi  (Yubel)
      Das liegt (immer) an der Strecke. Da es im Uhrzeigersinn um den Kurs ging und viele, gerade die reifenverschleissenden (schnelle, langezogene) Kurven, Rechtskurven sind, wird vorallem der linke Vorderreifen in Mitleidenschaft gezogen (da mehr Kräfte auf diesen wirken). Bei Rennen wie zbsp Monaco, wo es vorallem langsame Kurven und viele Beschleunigungsstrecken hat , werden die Hinterreifen härter verschlissen.
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    2. Antwort von Simon Liechti  (SimonLiechti)
      Die Strecke geht rechts herum, dementsprechend wird das linke Vorderrad am stärksten belastet.
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    3. Antwort von Jara de Rooij  (DeLike21)
      Dankeschön für die Antworten Herr Rendi und Herr Liechti.
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