Zum Inhalt springen
Inhalt

Ersatz für Ericsson ab 2019 Giovinazzi ab nächstem Jahr im Sauber-Cockpit

Der 24-jährige Italiener Antonio Giovinazzi wird nächste Saison mit Kimi Räikkönen das Fahrerduo bei Sauber bilden.

Legende: Video Giovinazzi zweiter Sauber-Fahrer abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
Aus sportflash vom 25.09.2018.

Das Formel-1-Team besetzt im Hinblick auf die kommende Saison auch das zweite Cockpit neu. Der Italiener Antonio Giovinazzi wird Marcus Ericsson ersetzen.

Der Schwede muss nach 4 Jahren den Zürcher Rennstall zwar nicht verlassen. Er ist in der Hierarchie aber nur noch als 3. Fahrer vorgesehen. Giovinazzi seinerseits wird Teamkollege von Kimi Räikkönen, der im Tausch mit dem Monegassen Charles Leclerc von Ferrari zu Sauber zurückkehrt.

Das Talent von Giovinazzi ist unbestritten.
Autor: Michael StäubleSRF-Experte

Giovinazzi ist hoch erfreut über die Verpflichtung. «Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Es ist grossartig, dass ich bei diesem Team eine Chance erhalte.»

Nicht alles neu für Giovinazzi

Die beiden neuen Sauber-Fahrer arbeiten bereits in der laufenden Saison zusammen. Giovinazzi wurde als Testfahrer für 2018 bei Ferrari engagiert. Auch mit dem neuen Arbeitgeber hat der Italiener Berührungspunkte: Zu Beginn der letzten Saison ersetzte er für 2 Rennen Pascal Wehrlein im Sauber-Boliden.

SRF-Experte Michael Stäuble erinnert sich: «Giovinazzi legte ein super Debüt hin, als Pascal Wehrlein damals in Australien nicht fahren konnte. Aber in China baute er gleich zwei Crashes, einen im Qualifying und einen im Rennen. Das macht natürlich eine Karriere kaputt.»

Giovinazzi sei in ein Loch gefallen. Denn die Teamchefs in der Formel 1 hätten die Unfälle natürlich registriert, so Stäuble. «Sein Talent ist aber unbestritten. Er wird neben Routinier Kimi Räikkönen ein grosser Gewinn sein für Sauber. Ich hätte ihn schon damals lieber gehabt als Wehrlein», sagt der SRF-Experte.

Legende: Video Das Sauber-Debüt von Giovinazzi 2017 in Australien abspielen. Laufzeit 01:09 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.09.2018.

Sendebezug: Radio SRF 1, 25.09.2018, 17:10 Uhr

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marc Nager (Marc Nager)
    Die fragwürdige Meinung von “Mastermind” Stäuble interessiert wohl die wenigsten hier. Was doch viel interessanter ist, ist die Tatsache, dass Sauber nun de facto definitiv zur inoffiziellen Tochtergesellschaft von Ferrari avanciert ist. Ich würde Sauber somit auch nicht mehr als Schweizerischen Rennstall bezeichnen, sondern vielmehr als italienischen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bruno Froehlich (Bruno Froehlich)
    Komisch die Ansicht und Aussage von " Experte " Michael Stäuble , die beiden zerlegten Boliden haetten die Karriere des jungen Mannes kapput gemacht. Wenn dem so waere, dann saesse er nun 2019 nicht am Steuer des Alfa Romeo Sauber. Die Crash haben ihm allenfalls einen rauschenden Aufstieg, aehnlich Verstaapen, als Jungtalent verwehrt. Letzterer hatte Vertrag inTasche und dann in den Rennen heftig die Hoerner abgestossen. Dem neuen Team kann man nur viel Glueck fuer die neue Saison wuenschen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Riccardo Licata (RL_2003)
    Endlich mal wieder ein Italiener für die Formel 1!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen