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Sein Rennstall schuldet Ferrari offenbar 19 Millionen Franken.
Legende: Schwierige Zeiten für Peter Sauber Sein Rennstall schuldet Ferrari offenbar 19 Millionen Franken. EQ Images
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Formel 1 Ferrari-Ultimatum für Sauber?

Sauber droht noch mehr Ungemach: Motorenlieferant Ferrari hat dem Schweizer Rennstall offenbar ein Ultimatum gestellt, weil Rechnungen in zweistelliger Millionenhöhe nicht beglichen worden sind.

Wie die deutsche Zeitung Welt auf ihrer Internetseite, Link öffnet in einem neuen Fenster berichtet, wartet der italienische Motorenlieferant Fiat auf Zahlungen in der Höhe von 19 Millionen Franken. Damit sei Sauber der weltweit grösste Schuldner des italienischen Autoherstellers.

Fiat habe nun dem Rennstall von Peter Sauber ein Ultimatum gestellt: Wenn bis am 29. Juli nicht mindestens 8 der ausstehenden 19 Millionen Franken überwiesen seien, dann solle die Motorenlieferung bis auf weiteres eingestellt werden. Gegenüber blick.ch stellte Sauber jedoch klar: «Diese Zahlen stimmen nicht.»

Noch ohne Vertrag für 2014

Sauber ist das einzige Team in der Formel 1, dass für die kommende Saison noch keinen Lieferanten gefunden hat. Die neuen V6-Motoren werden mit 16 Millionen Franken rund doppelt so viel kosten wie die aktuellen Motoren.

«Keine Luft mehr»

Dass es in finanzieller Hinsicht schlecht um Sauber steht, ist seit längerem bekannt. «Unsere Mittel sind sehr beschränkt. Sie gehen uns aus», meinte Peter Sauber am Sonntag im «sportpanorama».

Video
Gespräch mit Peter Sauber im «sportpanorama»
Aus Sport-Clip vom 07.07.2013.
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4 Kommentare

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  • Kommentar von Renė Burkhard , Solothurn
    Die Formel 1 ist einfach zu teuer! Es sind die falschen Leute an der Spitze! Mir als Zuschauer ist es egal ob ein Auto 500 oder 800 PS hat....und 20 Rennen braucht es auch nicht. Welches Unternehmen will und kann schon 100 Mio. oder mehr ausgeben für ein Sponsoring? Da kommen mir fast kein Unternehmen in den Sinn! Formel 1 ohne Sauber.....ein guter Grund keine Formel 1 Rennen mehr zu schauen!
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  • Kommentar von Alfred Gut , Glattfelden
    Es ist nun an der Zeit, dass die "Schweizer Grosskonzerne" endlich Farbe bekennen und offen kommunizieren. wie sie zu Sauber stehen. Es ist eine Schande, denn da fliessen hunderte von Millionen an Sponsorgeldern ins Ausland, oft mit weniger Werbewirksamkeit als dies in der Formel 1 durch Sauber der Fall wäre. Also UBS, CS, ABB, Nestle, Roche, Novalis, Clencore und wie ihr alle heisst : Setzt euch zusammen und macht die Millionen locker. Danke
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    1. Antwort von Marcel Löhrer , St. Gallen
      Weshalb Geld locker machen? Glaubt jemand an Menschlichkeit in diesem Geschäft? Hier geht es nur um Renditen und Geschäfte unter Sponsoren. Die Grosskonzerne investierren und sind kleine Wohltäter.
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    2. Antwort von David Gfeller , Sibanor
      Sponsorengelder in Ausland???????? Ich dachte das meiste geht sowieso an deren Manager und nicht ins Ausland. Nur hilft das wenig, die werden sich kaum grosszügiger zeigen.
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