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GP Russland Bitter für Ferrari: Vettel verhilft Hamilton zum Sieg

WM-Leader Lewis Hamilton gewinnt den GP Russland in Sotschi vor Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas.

Das Podest

  • 1. Lewis Hamilton (Mercedes)
  • 2. Valtteri Bottas (Mercedes)
  • 3. Charles Leclerc (Ferrari)

Bis zur 28. Runde schien alles für Ferrari aufzugehen. Polesetter Leclerc holte sich nach Vettels Boxenstopp die Führung zurück, die er beim Start freiwillig dem Deutschen überlassen hatte. Der geplante Positionswechsel hatte sein Ziel erreicht: Der von Platz 2 gestartete Hamilton war distanziert.

Doch in ebenjener 28. Runde blieb Vettels Auto plötzlich stehen. Hamilton profitierte vom technischen Defekt am Boliden des Deutschen und ging während der Safety-Car-Phase an die Box. Nach dem Neustart lag der Brite prompt in Führung und liess sich den Sieg nicht mehr nehmen. Teamkollege Valtteri Bottas machte den Mercedes-Doppelsieg perfekt. Hamilton liegt 5 Rennen vor Schluss mit 322 Punkten nun noch komfortabler in Führung. Der Vorsprung auf Leclerc beträgt 107 Punkte.

Bei Ferrari brodelt es weiter

Was von aussen wie geplant aussah, ging bei Ferrari nicht ohne Nebengeräusche über die Bühne. Teamchef Mattia Binotto forderte Vettel in der 6. Runde erstmals auf, die Führung Leclerc zu überlassen. Vettel, der mehrfach schnellste Runden fuhr, brachte sein Unverständnis via Funk zum Ausdruck und baute stattdessen seinen Vorsprung sogar aus. Leclerc beschwerte sich seinerseits über das Verhalten des Deutschen.

Alfa Romeo kämpft unglücklich

Bereits in der 1. Runde geriet Antonio Giovinazzi ins Sandwich zwischen Daniel Ricciardo (Renault) und Romain Grosjean (Haas). Der unschuldige Italiener musste in die Box und landete später auf dem 15. und letzten Rang aller klassierten Fahrer. Kimi Räikkönen, der wegen einem Frühstart gleich eine Drive-Through-Strafe kassierte, wurde 13.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.09.2019, 12:30 Uhr

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Grossrieder  (View)
    Wenn ich diesen Titel richtig lese, nehme ich an, dass dieser Motorschaden von Vettel und nicht vom Ferrari Rennstall verursacht wurde. Ist das so zu verstehen oder nur eine sanfte Art Vettel zu schelten?
  • Kommentar von Danny Kinda  (Kinda)
    Ich verstehe einfach nicht weshalb es bei einem normalen Ausfall einen Safety car braucht. Vettel hatte keinen Crash und es liegen keine Flüssigkeiten auf die Bahn. Verstehe es echt nicht.
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Seb's Wagen stand mitten in der Auslaufzone. Wenn dort einer Abschmiert während die Marshalls den Wagen wegschieben..... Safety first!
  • Kommentar von Peter Zingg  (WiseAdvice)
    Ich war lange Zeit ein F1 Fan. Aber ich denke, mit der ganzen Klimadebatte ist die F1 Zeit langsam aber sicher vorbei. Nicht wegen des Benzinverbrauchs pro Rennen, (der könnte ja als Wettbewerb laufend verringert werden), sondern die jährliche Weltumrundung des ganzen F1-Zirkus, das ist ein Oeko-Desaster, das nicht mehr passt.
    1. Antwort von Raymond Klaus  (Ray)
      Habe ich mir doch gedacht....