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Zusammenfassung GP Italien
Aus Sport-Clip vom 11.09.2022.
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GP von Italien Verstappen siegt auch in Monza: Red Bull vermiest Ferrari-Party

Pole-Setter Charles Leclerc kann seine gute Ausgangslage einmal mehr nicht nutzen und hat gegen Red Bull das Nachsehen.

Das Podest

  • 1. Max Verstappen (NED, Red Bull)
  • 2. Charles Leclerc (MON, Ferrari)
  • 3. George Russell (GBR, Mercedes)

Der Rennverlauf

Einmal mehr blieb Ferrari nach einem neuerlichen Triumph von Max Verstappen – seinem 5. de suite – nur der Frust. Dieses Mal haderte der italienische Rennstall aber nicht primär wegen eines taktischen Fehlers, sondern aufgrund einer Safety-Car-Phase zur Unzeit. Grund dafür war ein ausgefallener Antrieb bei McLaren-Pilot Daniel Ricciardo auf der 47. Runde.

Für Daniel Ricciardo geht es in der 47. Runde nicht mehr weiter
Aus Sport-Clip vom 11.09.2022.

Weil das Auto des Australiers an einer derart ungünstigen Stelle stehen blieb, verzichtete die Rennleitung auf den letzten sechs Runden auf einen Neustart. Dass war insofern ärgerlich für die Ferrari-Piloten, da diese bei einem Schlussspurt auf ihr schnelles Auto hätten hoffen dürfen.

So krönte WM-Leader Verstappen im «Autodromo Nazionale Monza» nach seinem Start von Position 7 eine grosse Aufholjagd mit dem Sieg. Pole-Setter Charles Leclerc wurde ein früher Wechsel auf Medium-Reifen auf Runde 13 zum Verhängnis, zumal der Monegasse auf Runde 34 erneut in die Box musste – und auf Soft-Reifen wechselte.

«Plan A» geht nicht auf: Leclerc geht früh in die Boxen
Aus Sport-Clip vom 11.09.2022.

Mit Platz 2 baute er seine unrühmliche Statistik weiter aus: Aus acht Poles resultierten für ihn nur drei Siege. Hinter dem sichtlich enttäuschten Leclerc sicherte sich Mercedes-Pilot George Russell den 3. Platz.

Das Alfa-Romeo-Team

Alfa Romeo feierte wieder einmal ein seltenes Erfolgserlebnis. Als Zehnter bescherte Guanyu Zhou seinem Rennstall immerhin noch einen Punkt, nachdem er von Position 9 hatte losfahren dürfen. Valtteri Bottas kam hingegen nicht über einen 13. Platz hinaus.

Vettel muss früh aufgeben

Eine nächste Enttäuschung setzte es für Sebastian Vettel ab. Der Deutsche im Aston Martin musste seinen Boliden in der 12. Runde am Streckenrand abstellen, nachdem er seine Box über einen Geschwindigkeitsverlust informiert hatte. Die virtuelle Safety-Car-Phase nutzte wie erwähnt einzig Leclerc für einen frühen Boxenstopp.

Mit Fernando Alonso musste ein weiterer Altmeister das Rennen in der Lombardei vorzeitig aufgeben. Dem Alpine-Piloten wurden nach 32 Runden technische Probleme zum Verhängnis, über die er sich schon kurz nach Rennstart beklagt hatte.

De Vries überzeugt bei Debüt

Während zwei der routinierten Semester im Feld also einen gebrauchten Tag einzogen, feierte Williams-Pilot Nyck de Vries ein gelungenes Debüt. Der für den krankheitsbedingt ausgefallenen Alexander Albon am Start gestandene Niederländer nutzte als 9. seine Chance, sich auf einen Vollzeit-Rennsitz im kommenden Jahr zu bewerben.

So geht es weiter

Weil der für Ende September geplante GP von Russland in Sotschi aufgrund der Invasion in der Ukraine gestrichen wurde, stellt der GP von Singapur am ersten Oktober-Wochenende (02.10.) den nächsten Termin im Formel-1-Kalender dar. Bei SRF sind Sie dann wie gewohnt live dabei.

SRF zwei, sportlive, 11.09.22, 14:20 Uhr;

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Mein Kommentar von letzter Woche: "Hier ein weiters Beispiel dafür, dass die Formel 1 die einzige wirkliche Sportart ist. Es können zwar nur etwas über 20 Autos (samt jeweiligem Fahrer) daran teilnehmen. Trotzdem stehen fast wöchentlich Pannen, Disqualifikation, Unfälle, Bestrafungen etc. im Vordergrund."
    Dieser Kommentar passt irgendwie auch zum Rennen in Monza. Wieder wird vor allem diskutiert über einen Entscheid der Rennleitung. Offenbar ist das "Sportliche" zu wenig interessant.
  • Kommentar von Stephan Maggiulli  (Ste Maggi)
    Schade, das Rennen hätte einen würdigeren Abschluss verdient. Red Bull war leider einmal mehr das schnellere Auto. Trotzdem hätte man alles versuchen müssen, das Rennen noch einmal zu starten.
  • Kommentar von Francis Waeber  (der sich 'nen Wolf lacht)
    Kein Grund zur Polemik, weder von den "Einen" noch den "Anderen". Das ist Motorsport, und diesmal ist - im Gegensatz zu Abu Dhabi 2021 - alles regelkonform verlaufen. Oder wollen wir zu den Zeiten zurück, als die Fahrer durch eine knapp wagenbreite, feuerfreie Gasse fahren, während - z.B. Lorenzo Bandini - knappe 2 Meter daneben bei lebendigem Leibe verbrennt? Ich glaub eher nicht; und wer damit nicht Leben kann sollte sich mit etwas anderem beschäftigen; die "Einen" wie die "Anderen"!!!....;-))