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Qualifying in Sotschi: Zusammenfassung
Aus sportaktuell vom 28.09.2019.
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GP von Russland Leclerc holt sich die 4. Pole in Folge

Der Ferrari-Pilot startet auch zum GP Russland von der Pole-Position.

Charles Leclerc hat sich in Sotschi die 4. Pole in Serie gesichert. Dies gelang für die «Scuderia» zuletzt Michael Schumacher in der Saison 2001. Der 21-jährige Monegasse bestätigte damit die starken Leistungen aus den Trainings. Teamkollege Sebastian Vettel fuhr im Qualifying auf den 3. Platz. Für Ferrari geht es am Sonntag (12:30 Uhr, SRF zwei) am Schwarzen Meer um den 1. Erfolg überhaupt in Russland. Seit der Premiere des Grand Prix 2014 konnte die Scuderia in Sotschi nie gewinnen.

Alfa Romeo ohne Exploit

WM-Leader Lewis Hamilton klassierte sich im 2. Rang, er profitierte auf der letzten Runde von einem Fehler von Ferrari-Mann Vettel. Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas musste sich mit Platz 5 begnügen. Weil Max Verstappen im Red Bull vom 4. auf den 9. Rang zurückversetzt wird, startet der Finne am Sonntag aber als Vierter.

Die beiden Alfa-Romeo-Piloten Kimi Räikkönen (15.) und Antonio Giovinazzi (12.) profitierten von der Rückversetzung von Pierre Gasly. Räikkönen schied nach einem Schnitzer am Ende des Q1 aus. Der Finne hätte sich ohne diesen anstelle von Giovinazzi ins Q2 geschoben. Im Stallduell steht es nur noch 10:6 für Räikkönen.

Albtraum für Kwjat

Der einzige Russe im Fahrerfeld, Daniil Kwjat, musste wegen eines Motorschadens im 3. Training auf den Start im Qualifying verzichten. Da er bereits nach den ersten beiden Trainings den Motor hatte wechseln müssen, wäre der Toro-Rosso-Pilot am Sonntag aber ohnehin vom letzten Platz ins Rennen gestartet.

Mercedes-Motoren für McLaren

McLaren wechselt 2021 erneut den Motorenlieferanten. Der britische Traditionsrennstall mit 857 GP-Starts gab am Samstag im Rahmen des GP von Russland bekannt, dass von 2021 bis mindestens 2024 die Autos wieder mit Mercedes-Motoren ausgerüstet werden. McLaren vertraute schon zwischen 1995 und 2014 auf Mercedes-Power und gewann in dieser Zeit durch Mika Häkkinen (1998/99) und Lewis Hamilton (2008) dreimal den Fahrer-WM-Titel sowie einmal (1998) auch die Konstrukteurenwertung. Danach folgten drei enttäuschende Jahre mit Honda, seit 2018 sind die Autos mit Renault-Motoren ausgerüstet.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.09.2019, 14:00 Uhr