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Formel 1 Hamilton bleibt Pole-König – Sauber enttäuscht

Lewis Hamilton wird das letzte Rennen vor der Sommerpause von der Pole Position aus in Angriff nehmen. Der Mercedes-Fahrer verwies Nico Rosberg im Qualifying zum GP von Ungarn um über eine halbe Sekunde auf Platz 2. Sauber blieb bereits in Q1 hängen.

Legende: Video 9. Pole für Hamilton in dieser Saison abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.
Aus sportaktuell vom 25.07.2015.

Als hätte es noch einer Machtdemonstration bedurft, verbesserte Lewis Hamilton seine Bestzeit auf der letzten Runde nochmals um rund 4 Zehntel und eroberte hoch überlegen die Pole Position. Im zehnten Grand Prix der laufenden Saison steht der Weltmeister damit zum neunten Mal auf dem besten Startplatz.

Die Pole Position ist im Hinblick auf den Sonntag umso wichtiger, zumal das Überholen in Mogyorod nahe Budapest schwieriger ist als auf den meisten anderen aktuellen Grand-Prix-Strecken.

Hamiltons Teamkollegen Nico Rosberg blieb einmal mehr nur das Nachsehen. Er verlor schliesslich 0,575 Sekunden auf den Briten. Sebastian Vettel (Ferrari) als Dritter lag schon über 7 Zehntel hinter Hamilton zurück.

Legende: Video Schlussphase Q1 abspielen. Laufzeit 00:45 Minuten.
Aus sportlive vom 25.07.2015.

Sauber am Tiefpunkt

Gar nicht auf Touren auf dem Hungaroring kamen die Sauber-Boliden. Bereits Q1 bedeutete Endstation für den Hinwiler Rennstall, einzig die beiden Manor-Fahrer Will Stevens und Roberto Merhi waren noch langsamer.

So geht Magnus Ericsson von Startplatz 17 ins Rennen, unmittelbar neben Felipe Nasr (18.). Es war das schlechteste Qualifying-Ergebnis in dieser Saison für Sauber.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.07.2015, 13:55 Uhr.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Nach diesem neusten Tiefschlag für's SAUBER-Team, frage ich mich, ob es wirklich am Auto (Technik, Entwicklungen, Boxenarbeit, usw.) fehlt oder halt doch an den beiden Piloten? Welche Trainingszeiten würde wohl ein Rosberg, Hamilton oder Vettel mit dem Sauber-F-1 hinlegen? Das Sauber-Team hat bis jetzt stets nur "Lehrlinge" (Anfänger) ausgebildet. Haben sie das Handwerk dann erlernt und gewisse Erfolge erzielt, wurden sie von anderen (besseren( Teams gekauft! Eine Seite des Misserfolgs!
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Es liegt an beidem, aber vorallem am Auto (ein grosser Fehler war, James Key nicht zu halten, der den Toro Rosso inziwschen richtig schnell gemacht hat!), das in der F1 ca. 90% des Erfolgs ausmacht. Nasr & Ericsson sind nicht untalentiert, aber keine Superfahrer - ohne je 20 Mio. an Sponsorengeldern im Rücken würde keiner der beiden F1 fahren. Da gibt es weitaus talentiertere Fahrer, die es aus Geldmangel entweder gar nie in die F1 geschafft haben oder inzwischen wieder aus der Serie raus sind.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Besten Dank, Herr Christen! Sie scheinen auch im Motorsport ein breitfächeriges Wissen und Einblickvermögen zu haben. Ich weis, es ist wie in anderen (rein wirtschaftlichen) Firmen oder Unternehmungen: Viele Faktoren und Mosaiksteinchen braucht es für Erfolg oder halt auch Misserfolg! Uebrigens etwas, das in politischen und gesellschaftlichen Fragen viele Dauer-Schreibtischtäter hier nicht besitzen und es immer wieder mit ihren einseitigen, ideologischen Blickwinkeln bestens "zur Schau tragen"!
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  • Kommentar von Marco, Luzern
    F1 ist einfach nur noch langweilig!!!
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  • Kommentar von p.keller, kirchberg
    Wer bezahlt eigentlich diesen Sauber-Leerlauf?
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Die Sponsoren von Nasr und Ericsson mit je ca. 20 Mio. Dollar, plus die Gelder, die Ende Saison von der F1 nach einem gewissen Verteilschlüssel an die 10 besten Teams ausgeschüttet werden.
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    2. Antwort von H. Lang.., Stammheim
      Ich wage es kaum zu schreiben, aber der Fahrzeug-Rückwärtsentwicklungs - Ingenieur im Team scheint auch dieses Jahr einmal mehr das vollste Vertrauen der Teamleitung zu geniessen. Einfach nur zum Heulen, :-(
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