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Alfa Romeo: Vasseur geht, Seidl kommt
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McLarens Seidl folgt als CEO Er wird Ferrari-Teamchef: Vasseur verlässt Alfa Romeo

  • Alfa-Romeo-Teamchef und -CEO Frédéric Vasseur verlässt den Schweizer Rennstall trotz laufendem Vertrag Ende Jahr.
  • Der 54-jährige Franzose übernimmt bei Ferrari das Amt von Mattia Binotto, der seinen Posten nach 28 Jahren in der «Scuderia» räumt.
  • In Hinwil folgt Andreas Seidl von McLaren auf Vasseur – jedoch nur als CEO, nicht als Teamchef.

Mit Rang 6 in der Konstrukteure-Wertung gelang Alfa Romeo in der letzten Saison das beste Resultat in der 10-jährigen Ära der Zusammenarbeit mit Sauber Motorsport. So gesehen tritt Frédéric Vasseur am Höhepunkt ab: Der CEO verlässt den Hinwiler Rennstall nach 6 Jahren auf das Jahresende hin, wie Alfa Romeo verlauten liess. Nächstes Projekt: Ferrari-Teamchef.

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SRF-F1-Experte Marc Surer über Vasseurs Vermächtnis und den Wechsel zu Ferrari
Aus Sport-Clip vom 13.12.2022.
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Als CEO beim Schweizer Rennteam folgt Andreas Seidl auf Vasseur. Der frühere Rennfahrer aus Deutschland hatte das britische McLaren-Team seit 2019 geführt. Während seiner Zeit bei BMW hatte der 46-Jährige auch schon über mehrere Jahre als «Head of Track Operations» bei Sauber gearbeitet und in Hinwil gelebt. Später feierte er mit Porsche von 2015 bis 2017 drei Triumphe bei den 24 Stunden von Le Mans. Seine erste Aufgabe zurück in der Schweiz wird die Installation eines neuen Teamchefs sein.

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Surer über Seidl: «Der richtige Mann, um Sauber-Konzern in die Zukunft zu führen»
Aus Sport-Clip vom 13.12.2022.
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Für Sauber stehen in näherer Zukunft weitere grössere Änderungen an. Ende Oktober wurde bekannt, dass Audi ab der Saison 2026 in der «Königsklasse» des Motorsports bei Sauber einsteigt. Der aktuelle Titelsponsor Alfa Romeo verkündete daraufhin seinen Ausstieg per Ende nächsten Jahres. «Wichtig ist, dass die Motorensituation geregelt ist, wir werden noch 3 Jahre Ferrari-Motoren fahren», sagte Alfa-Romeo-Sportdirektor Beat Zehnder am Sonntag im «Sportpanorama» zu den zwei Jahren, die es zu überbrücken gilt.

Stellas Beförderung bei McLaren

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Das Teamchef-Karussell in der Formel 1 sorgt für etliche Rochaden. Bei McLaren steigt nun als Seidl-Nachfolger Andrea Stella, bislang Rennleiter bei den Briten, zum Teamchef auf. Noch vakant ist der Teamchef-Posten bei Williams. Jost Capito war am Montag nach nicht einmal 2 Jahren zurückgetreten.

Binotto-Nachfolger bei Ferrari

Im Ferrari-Rennstall hatte Teamchef Mattia Binotto Ende November seinen Ausstieg auf Ende Jahr bekanntgegeben – nach fast 28 Jahren in verschiedenen Funktionen bei der «Scuderia». Vasseur tritt nun ab 9. Januar 2023 in dessen Fussstapfen, wie Ferrari bestätigte. Ferrari-CEO Benedetto Vigna meinte dazu: «Er hat in seiner Karriere immer seine technischen Stärken als Ingenieur mit der Fähigkeit verbunden, das beste aus seinen Fahrern herauszuholen.» Vasseur wird bei den Italienern neben der Teamchef-Funktion auch General Manager.

SRF zwei, Sportpanorama, 11.12.22, 18 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
    In der F1 ist ja richtig was los im Dezember 22.

    Mit Seidl und Capito sind gleich zwei Deutsche mit gleichzeitig Volkswagen AG und Sauber Motorsport AG Vergangenheit wenigen Stunden auf dem Markt.
    Dazu noch Binotto, der plötzlich eine Auswahl haben könnte, die Aussenstehende noch vor wenigen Tagen nicht so auf dem Schirm hatten.

    Mal sehen, was die nächsten Presseaussendungen von Audi und Sauber aber auch McLaren und Williams für News bringen
    1. Antwort von Francis Waeber  (der sich 'nen Wolf lacht)
      Sehe ich auch so. Kann's sein dass wir mit CEO-Seidel auch den nächsten Teamchef bereits "kennen"?....;-))
  • Kommentar von Fabian Steffen  (FabSte)
    Wow…..in 10 Jahren als bestes Ergebnis ein 6er Platz in der Konstrukteure-Wertung, welch grandioser Erfolg…..
    1. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      Wie sagte Beat Zehnder im Sportpanorama sinngemäss:
      Es kommt immer auf die Zielsetzung auf Grund der eigenen Möglichkeiten des Teams an.
      Bei Sauber weiss man, dass Siege aus eigener Kraft seit dem BMW-Ausstieg nicht möglich sind und andere Teams immer noch mehr Budget haben.
    2. Antwort von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
      Bei Sauber, immerhin…
    3. Antwort von Martin Rohr  (Balou)
      Dass hier auch Leute schreiben können, die von Motorsport (und insbesondere F1) keine Ahnung haben, ist doch schön…
    4. Antwort von Francis Waeber  (der sich 'nen Wolf lacht)
      @ FabSte - es gab - verhältnismässig - grössere Teams mit Werks-/Konzernunterstützung, die das nie geschafft haben; und es gab Teams die Titel gewonnen haben und sich trotzdem keine 30 Jahre halten konnten. Cooper, Maserati, Brabham..... etc. So gesehen wird wohl in Hinwil nicht gaaaanz so schlechte Arbeit geleistet wie Sie behaupten....;-))
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Es ging früher bei Sauber auch ohne Vasseur und Jeder ist ersetzbar!