Nach über 40 Jahren geht eine Ära zu Ende

Der abgesetzte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat einen eigenwilligen Humor, vor allem aber auch eine umstrittene Meinung zu politischen Angelegenheiten.

Bernie Ecclestone mit der Zielflagge. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Abgewunken Bernie Ecclestone ist nicht mehr F1-Boss. Keystone

Bernie Ecclestone wird im hohen Alter von 86 Jahren an der Spitze des Formel-1-Businesses entmachtet. «Meine Tage im Büro werden jetzt etwas ruhiger», sagte er gegenüber auto-motor-und-sport.de.

«Vielleicht komme ich auch mal zu einem Grand Prix.» Er habe immer noch viele Freunde in der Königsklasse des Automobilsports. «Und ich habe noch genug Geld, um mir den Besuch bei einem Rennen leisten zu können.»

Ecclestone lieferte immer wieder markige Sprüche. Wir haben eine Auswahl zusammengetragen.

«  Ich denke, mit Demokratie bringt man den Laden nicht zum Laufen. »

Über sein Geschäftsprinzip

«  Jeder, der wirklich über Menschenrechte reden möchte, sollte vielleicht mal nach Syrien gehen. »

Bei einem Rennen in Bahrain und der Kritik an der dortigen Menschenrechtssituation

«  Ich liebe es, nach Japan zu fliegen! Dort sind alle so gross wie ich. »

Vor einer Japan-Reise und in Anspielung an seine Körpergrösse von nur 1,59 m

«  Wenn ich mitten in einem Grand Prix sterben würde – kein Problem! Mir wäre aber lieber, wenn es erst nach dem Zieleinlauf passiert. »

Über den Tod

«  Ich würde versuchen, eine 18-jährige Freundin zu finden. »

Auf die Frage, was er machen würde, wenn er noch mal 22 Jahre alt wäre

Video «Die Absetzung von Bernie Ecclestone» abspielen

Die Absetzung von Bernie Ecclestone

3:40 min, aus sportaktuell vom 23.1.2017