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Qualifying zum GP Russland Starke Sauber in Sotschi – Bottas holt Pole

Zum ersten Mal seit 2013 starten beide Sauber-Piloten in den Top 10. Valtteri Bottas schlägt Teamkollege Hamilton.

Legende: Video Zusammenfassung Qualifying Sotschi abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.09.2018.

Ein Fehler auf der letzten Runde kostete Lewis Hamilton zwar eine weitere Pole-Position. Doch auch als Zweiter hat sich der WM-Leader eine ausgezeichnete Ausgangslage für das Rennen in Sotschi geschaffen.

Geschlagen wurde Hamilton einzig von seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas, der in dieser Saison zum 2. Mal als Leader ins Rennen gehen wird. Ob der Nordländer auch am Sonntag gewinnen darf, bleibt offen. Möglich wäre, dass er mit Blick auf die WM-Wertung Hamilton den Vortritt lassen muss. Der Engländer führt das Gesamtklassement mit 40 Punkten Vorsprung vor Sebastian Vettel an. Der Deutsche im Ferrari komplettierte die Top 3.

Sauber so gut wie seit 2013 nicht mehr

Ein Ausrufezeichen setzten auch Charles Leclerc und Marcus Ericsson. Beide Sauber-Piloten schafften es ins Q3. Der Monegasse nimmt das Rennen am Sonntag von Position 7 aus in Angriff, der Schwede startet als 10.

Ein solch gutes Resultat gelang dem Schweizer Rennstall zuletzt vor 5 Jahren. Damals belegten Nico Hülkenberg und Esteban Gutierrenz beim GP in Südkorea die Qualifying-Plätze 7 und 8. Hülkenberg wurde im Rennen sogar noch Vierter.

Red-Bull-Fahrer nach hinten versetzt

Das Abschneiden von Leclerc und Ericsson in Sotschi hat unter anderem die Rückversetzungen von Max Verstappen und Daniel Ricciardo begünstigt. Der Niederländer und der Australier müssen von ganz hinten starten, weil an den beiden Red Bull der Antrieb und das Getriebe gewechselt und damit das gemäss Reglement erlaubte Kontingent überschritten wurde.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.09.2018, 13:55 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Froehlich (Bruno Froehlich)
    Herr Graf, haben sie schon mal ueberlegt was Gñpbañlisierung bedeutet ? Dank Peter Sauber werden die Autos nach wie vor in Hinwil entwickelt und zu grossen teilen in Hinwil gebaut. Komponenten koennen in der globalisierten Wirtschaftswelt von weiss woher stammen. Die Schweiz darf stolz sein einen F 1 Autobauer zu haben. Mit Monteverdi gab es einmal gar zwei in dem harten Geschaeft. Erbsenzaehler haben von diesem Sport eben keine Ahnung. Kommentieren sie Hornussen, das ist urschweizerisch.
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  • Kommentar von Heinz Mathys (Heinz Mathys)
    Super Leistung des Schweizer Sauberteam! Hoffen wir morgen auf Punkte!
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Mathys, eine "Superleistung" ist das bei fünf rückversetzten Startern überhaupt nicht, und es ist auch nur ein Fahren von wenigen Runden. Aber nach fünf erfolglosen Jahren ist ja wenig offenbar schon "super". Ausserdem ist für mich das Team Alfa Romeo Sauber (nicht einfach "Sauber") kein Schweizer Team.
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    2. Antwort von Felice Limacher (Felimas)
      Ihnen, Josef Graf, scheint das Haar in der Suppe besonders wichtig zu sein. En Guete !
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    3. Antwort von Heinz Mathys (Heinz Mathys)
      Kein Problem Herr Graf! Das ist ihre persönliche Meinung. Für mich ist Sauber F1 ein Schweizer Team und wird es auch bleiben. Und über eine Leistung zu diskutieren ist so wieso ansichts Sache. Aber trotzdem vielen Dank für Ihren Kommentar.
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    4. Antwort von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
      Herr Josef Graf: Wie definieren Sie Schweizer Team? Kein Mitarbeiter mit 2 Pässen - oder know how bleibt teilweise hier - oder es ist nur Geld von Schweizer Investoren in der Firma - es sind nur Fahrer mit Schweizer Pass am racen ... Sind wir doch froh, dass die Kesselschmiede noch in Hinwil steht - und dort viele einheimische und ausländische Mitarbeiter etwas schaffen, das in der Welt ziemlich gut mithalten kann. Viele solcher Firmen gibt es leider nicht mehr hier.
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    5. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Zumbrunn, das Beste an der Fabrik in Hinwil ist tatsächlich, dass die Mitarbeitenden ihren Lebensunterhalt verdienen können. Auf das Produkt, welches dort hergestellt wird, muss man hingegen nicht stolz sein. Es nützt der Welt und der Menschheit nichts und trägt im Gegenteil bei zur Verherrlichung von umweltschädlichem Ressourcenverbrauch.
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