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Formel 1 Rosberg erstmals Weltmeister

Nico Rosberg hat im letzten GP der Saison seinen ersten Weltmeister-Titel sichergestellt. Dem Deutschen reichte in Abu Dhabi der 2. Platz hinter Teamkollege Lewis Hamilton zum ganz grossen Triumph.

  • Nico Rosberg wird erstmals Weltmeister – 34 Jahre nach seinem Vater Keke
  • Lewis Hamilton hat mehr Saisonsiege (10) auf dem Konto als sein Teamkollege (9)
  • Felipe Massa und Jenson Button nehmen Abschied von der Formel 1

Das Resultat des finalen Rennens war bezeichnend für die ganze Saison: Lewis Hamilton holte den GP-Sieg, Nico Rosberg den WM-Triumph. Dem Briten, der damit mehr Rennen gewonnen hat (10) als sein Mercedes Teamkollege (9), war der 4. Weltmeistertitel nicht vergönnt.

Das war kein Rennen zum Geniessen für mich.
Autor: Nico Rosberg

Die Ausgangslage vor dem Rennen war klar: Ein Podestplatz würde Nico Rosberg zum 1. WM-Titel reichen. Teamkollege Lewis Hamilton musste voll auf Sieg fahren – und auf die Mithilfe der Konkurrenz hoffen.

Verstappen als einziger Aufreger

Diese kam zunächst in Form von Max Verstappen. Der Niederländer fuhr zu Beginn zwischen den beiden Silberpfeilen und ärgerte damit Rosberg, der den Anschluss an Hamilton zu verlieren drohte. Der Deutsche liess sich aber nicht aus der Ruhe bringen und überholte den 19-Jährigen in Runde 20.

Danach kam er nie mehr ernsthaft in Gefahr. Dennoch war er sich dem enormen Druck stets bewusst: «Das war kein Rennen zum Geniessen für mich», gestand der 31-Jährige danach.

34 Jahre nach seinem Vater Keke krönt sich Rosberg damit erstmals zum Weltmeister. Am Schluss wies er mit 385 Punkten knappe 5 Zähler Vorsprung auf Hamilton auf. «Ich bin in die Fussstapfen meines Vaters getreten. Das ist ein grosser Moment für mich», sagte Rosberg bei der Siegerehrung unter Freudentränen.

Trostpflaster für Sauber

Die Sauber-Boliden hatten – wie so oft in dieser Saison – mit dem Kampf um WM-Punkte nichts zu tun. Immerhin verteidigten Marcus Ericsson (15.) und Felipe Nasr (16.) den 10. Rang in der Konstrukteure-Wertung vor Manor-Marussia.

Adeus Massa, bye Button

Ein besonderes Rennen war es indes nicht nur wegen dem Kampf um die WM-Krone. Mit Felipe Massa (Rang 9.) und Jenson Button (out nach Defekt) traten zum Saisonende gleich zwei langjährige F1-Piloten zurück. Der Brasilianer Massa hatte 2008 den WM-Titel um Haaresbreite verpasst, der Brite feierte ein Jahr später den ganz grossen Triumph.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.11.2016, 13:30 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Sandro Bachmann (S. Bachmann)
    Bis Anfangs 70'Jahre fuhren echte Rennfahrer in echten Rennwagen. Handschaltung, Saugmotoren, also keine sterilen, rollenden Computer Seit Jahren ist die F1 ein durchkommerzialisierter Schwachsinn, in dem sich ein paar unfaire, überbezahlte Deppen, Pseudo-Rapper und Milchbubis um ein Smartphone streiten. Eine Diskussionsrunde mit Veganern über Stosslüften im Gleichklang mit Tibet ist wohl wesentlich interessanter...
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Ein Unsympathische Weltmeister! Die Formel 1 ist sowieso am sterben! Sauber ist wieder da wo Sie hingehören , am Schluss des Klassement. SF würde lieber die Rennen mit Boemi zeigen, statt diesen Formel 1 Blödsinn. Ist spannende und Kostet erst noch weniger Geld. Aber eben die Sportredaktion, befriedigt in erster Linie mit dem Programm sich selbst!
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  • Kommentar von Daniel Schiebler (davsch3)
    Toll 2 fahren um den Titel, 19 Statisten. Verstappen, der einzige Fahrer, der viele, ja manchmal auch Grenzwürdige, Duelle zeigt, jedoch für mich, der WM, in den nächsten Jahren.
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