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Monisha Kaltenborn blickt nachdenklich in die Ferne.
Legende: Sorgenfalten bei der Teamchefin Monisha Kaltenborn muss einen neuen Chefingenieur suchen. EQ Images
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Formel 1 Schon wieder: Chefingenieur verlässt Sauber

Das Formel-1-Team Sauber hat einen weiteren wichtigen Abgang zu verkraften. Chefingenieur Timothy Malyon verlässt die Equipe Ende April - nach lediglich dreieinhalb Monaten.

Timothy Malyon gibt für seinen Entscheid «persönliche Gründe» an. Der zuvor beim Rennstall Red Bull angestellte Brite hatte Mitte Januar die Nachfolge des Italieners Giampaolo Dall'Ara angetreten, der nach 15 Jahren Tätigkeit aus dem Sauber-Unternehmen ausgeschieden war.

Malyons Aufgaben wird vorerst dessen Landsmann Paul Russell übernehmen. Russell figurierte bei Sauber bisher als Ingenieur im Testteam und als Renningenieur des Brasilianers Felipe Nasr.

Finanzielle Lage schuld?

Mitte März, kurz vor Beginn der laufenden WM-Saison, hatte Sauber bereits den Wegzug des Technischen Direktors Mark Smith hinnehmen müssen. Smith war nach neun Monaten in Hinwil in seine Heimat nach Grossbritannien zurückgekehrt.

Er hatte diesen Schritt aus «familiären Gründen» vollzogen. Wie jetzt bei Malyon dürfte allerdings auch bei Smith die höchst angespannte finanzielle Situation des Hinwiler Rennstalls den Ausschlag für den Austritt gegeben haben.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von U.E. Romer , Zuerich
    Wie auch verschiedene andere Sportarten ist auch der Automobilrennsport "geldkrank". Die 2 - 3 Spitzencracks resp. Teams dominieren das Geschehen der Rest erstickt in den Geldsorgen. Für die wahren Fans ein erbärmlicher Zustand.
  • Kommentar von Tom Stone , Ennetmoos
    Waren das noch Zeiten, als junge Fahrer wie Raikkönen zu Sauber wollten und dort eine Superausbildung genossen! Erfolg und ein neuer Windkanal. Und dann fährt es diese inkompetente Leitung an die Wand. Und für Peter Sauber war der verdiente Ruhestand vorbei. Tragisch
  • Kommentar von Hannes S. , Romanshorn
    Bitte versucht das sinkende Schiff zu verkaufen. Warum wollt ihr in einer Sportart mitmachen, die jetzt wirklich nichts mehr mit Sport zu tun hat. Ich bitte Sie Herr Sauber, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
    1. Antwort von Felice Limacher , Zürisee
      ... oder Monisha Kaltenborn geht und jemend der wiklich was kann, reisst das Steuer herum!
    2. Antwort von Franz Huber , Zürich
      Aber jetzt mal ehrlich, wer kauft schon ein sinkendes Schiff. Gerade sie aus Romanshorn müssten wissen wie schwer das ist:-) Aber Recht haben sieschon. Oder Peter Sauber versucht es so wie Felice vom schönen Zürisee es vorschlägt. Plan B sozusagen.
    3. Antwort von Xavier Yves Zobrist , Basel
      Wieso sollte jemand jetzt den vollen Preis für einen taumelnden F1-Rennstall bezahlen, wenn er als Konkursmasse für ein Bruchteil dieser Summe zu haben sein wird?