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Sinneswandel in der Formel 1 Formel 1 will sauber werden: Klimaneutral ab 2030

Die Formel 1 will den Ruf als Klimasünder loswerden und ab dem Jahr 2030 CO2-neutral unterwegs sein.

Die Formel 1 will den Ruf als Klimasünder loswerden.
Legende: Sinneswandel Die Formel 1 will den Ruf als Klimasünder loswerden. imago images

«Die Formel 1 erkennt mit ihrer ersten Nachhaltigkeits-Strategie die wichtige Rolle an, die Organisationen wie unsere spielen müssen, um dieses globale Problem anzugehen», sagte Formel-1-Chef Chase Carey bei der Vorstellung des Plans. Er fügte an, dass von der Arbeit der Formel 1 in Zukunft auch die Strassenautos profitieren können.

Carey ist überzeugt, dass schon jetzt kein Motor aus weniger Benzin mehr Leistung als die Formel-1-Antriebe erziele. Kombiniert mit nachhaltigen Kraftstoffen und Energierückgewinnungssystemen ergebe sich daraus die grosse Möglichkeit, den «neutralen» Motor der Zukunft zu entwickeln.

Die Initiative betreffe die Boliden auf der Strecke sowie die restlichen Aktivitäten als Sport.
Legende: Auf und neben der Strecke Die Initiative betreffe die Boliden auf der Strecke sowie die restlichen Aktivitäten. imago images

Die Initiative soll auch die Aktivitäten neben der Strecke umfassen. So plant man zum Beispiel die Reise- und Logistik-Aktivitäten effizient zu gestalten. Zudem will man in Zukunft die Werke mit 100 Prozent erneuerbaren Energien betreiben. Der Plan sei in den vergangenen zwölf Monaten mit dem Weltverband FIA, den Teams sowie Promotern und Nachhaltigkeitsexperten entwickelt worden.

Als zusätzliches Ziel sollen ab 2025 alle Events der Formel 1 nachhaltig gestaltet sein: Dies betreffe die Verwendung von recycle- oder kompostierbarem Material und die Abschaffung von Plastikmüll.

GP von Austin: Letztes Rennen vor dem Sinneswandel
Aus Sport-Clip vom 03.11.2019.

Weltmeister äusserte sich bereits im Vorfeld

Auch Lewis Hamilton hat sein «grünes Gewissen» entdeckt. So provozierte er unlängst mit einem Instagram-Posting, in dem er Ressourcen-Verschwendung und Umweltverschmutzung anprangerte.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 3.11.19, 19:30 Uhr

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