Im April 2025 hatte Jeremy Seewer bei der Motocross-WM in Frauenfeld das Heimpublikum mit einem Podestplatz begeistert. Doch seit diesem Erfolg hat er ein schwierige Zeiten hinter sich.
Bei vielen Rennen offenbarte Seewers Ducati ihre Defizite. So musste auch der Bülacher einen Gang zurückschalten, um das Risiko zu minimieren. «Es scheisst mich an, auf Positionen zu fahren, zu denen ich nicht gehöre», sagt Seewer im SRF-Gespräch offen.
Da kommen die Heimrennen gerade recht. «Auf Strecken wie in Frauenfeld sollten wir besser dastehen, weil es keine Sandrennen sind», so der 31-Jährige. «Um den Sieg mitzufahren wird schwierig. Wenn ich aber zweimal um den fünften Platz herum lande, bin ich zufrieden.»
Bereit für mehr Risiko
Dafür brauche es aber sicher zwei gute Starts – und mehr Risiko? «Hier kann ich mehr geben. Ich will den Fans etwas zeigen und mir selber auch.»
Vorjahressieger und Gesamtleader Lucas Coenen wird ebenfalls antreten und möchte seinen Coup wiederholen: «Hier ist es kälter als bei der letzten Station. Aber sonst fühle ich mich gut.»