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Motorrad Lüthi kann die gute Ausgangslage nicht ausnützen

Tom Lüthi hat in Barcelona den 5. Rang erreicht. Der Emmentaler vergab beim GP von Katalonien einen Podestplatz in der Schlussphase.

Lange hatte es gut ausgesehen für einen Podestplatz von Tom Lüthi in Katalonien. Der Emmentaler nutzte seinen 3. Startrang aus und fuhr während langer Zeit auf ebendieser Position. Erst in Runde 15 (von insgesamt 23) auf dem Circuit de Catalunya musste der Schweizer den Japaner Takaaki Nakagami passieren lassen.

In der Schlussphase zog auch der Malaysier Hafizh Syahrin an Lüthi vorbei, weshalb sich der Schweizer mit Rang 5 begnügen musste. Den Sieg holte sich der Franzose Johann Zarco vor dem Spanier Alex Rins, der die WM-Führung von Sam Lowes übernahm. Der Brite kam nur auf Rang 6.

Dominique Aegerter blieb in der 15. Runde mit einem technischen Problem stehen und fiel in der WM-Wertung vom 5. auf den 8. Rang zurück.

Rossi trocknet Marquez ab

In der MotoGP-Kategorie holte sich Valentino Rossi seinen 2. Saisonsieg und den 114. Erfolg in der Karriere insgesamt. Er setzte sich in einem spektakulären Kampf vor den Spaniern Marc Marquez und Dani Pedrosa durch. Pedrosa fuhr in Barcelona zum fünften Mal in Serie aufs Podest. Der bisherige WM-Leader Jorge Lorenzo stürzte und musste im Gesamtklassement Marquez vorbeiziehen lassen.

Legende: Video Motorrad-Zirkus gedenkt des verstorbenen Luis Salom abspielen. Laufzeit 01:54 Minuten.
Aus sportlive vom 05.06.2016.

Salom mit einer Schweigeminute geehrt

Vor den Rennen hatte auf der Zielgeraden in Montmelo eine Schweigeminute zu Ehren des am Freitag tödlich verunglückten Moto2-Fahrers Luis Salom stattgefunden.

Praktisch alle Rennfahrer, Familie und Teammitglieder nahmen in schwarzen T-Shirts mit der Aufschrift «Always in our hearts» (Immer in unseren Herzen) daran teil. Während MotoGP-Star Marc Marquez wie viele andere Fahrer seinem Landsmann Applaus zollte, vergoss Saloms Zürcher Teamkollege Jesko Raffin Trauer-Tränen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.06.2016, 12:05 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Lyss
    Da noch nicht einmal die Hälfte der anstehenden Moto2-GP 2016 absolviert ist, schätze ich Lüthis sportliches Limit bei nachlassendem Gripp seiner Reifen! Er fährt lieber einen 4,5, oder 6. Platz ins Ziel, als im Kiesbett zu landen! Solche Spitzenplätze, die er praktisch bei jedem Rennen in diesem Jahr "heimfuhr", könnten eben bis Ende Saison zum grossen Erfolg reichen! Kritisieren kann jeder hier, aber diesen Sport mit Gefühl, kalkuliertem Risiko und Charakter zu betreiben, braucht doch einiges!
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    1. Antwort von Walter Oberli, Oberburg
      Ja, Rolf Bolliger ich kann Ihre Aussage zu 100 Prozent unterstützen! Was Tom Lüthi hier leistet ist absolut genial. Was einige der selbsternannten Experten noch nicht gemerkt haben, ist die Tatsache, dass in dieser Klasse die Spitze so unglaublich nahe beisammen ist wie noch nie zu vor. Wenn nicht wirklich alles passt, ist man weg. Und jenen, die sich die primitive Kritik nicht verkneifen können, sollen sich mal überlegen was Tom für unseren Sport bis jetzt gleistet hat!
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  • Kommentar von markus meunger, saase
    es fällt auf, dass Tom Lüthi immer in der Schlussphase Zeit einbüsst. Bin kein Fachmann, ich vermute, seine Maschine erzeug eine stärkere Reifenabnützung. Frag mich aber, warum man das so lange nicht in den Griff bekommt. Oder hat es andere Gründe. Gleichwohl Hut ab vor seinen Leistungen.
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    1. Antwort von Xavier Yves Zobrist, Basel
      Nicht Lüthis Maschine erzeugt eine stärkere Reifenabnützung - Lüthis Fahrweise erzeugt eine stärkere Reifenabnützung. Der Mann fährt inzwischen mit Abstand am längsten in der Moto2-Klasse - dass er in all den Jahren nicht einmal wirklich am Titel geschnuppert hat, hat nichts mit seinem Motorrad zu tun, denn er hatte immer Topmaterial.
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