Lüthi verpasst Podest auf dem Sachsenring klar

Tom Lüthi ist beim GP von Deutschland auf dem Sachsenring auf den 6. Platz gefahren. Gewonnen wurde das Moto2-Rennen von Jordi Torres. Dominique Aegerter wurde 10., Randy Krummenacher mit gebrochenen Fingern 18.

Lüthi war von der vielversprechenden 4. Startposition ins Rennen gegangen. Der Emmentaler fiel aber rasch bis auf Platz 8 zurück. Danach hielt er sich bis kurz vor Schluss auf dem 5. Rang, bevor er noch von Alex de Angelis überholt wurde.

«Ich kämpfte fast mehr mit dem Töff als mit den Gegnern», sagte Lüthi. «Es dauerte zulange, bis ich das Gefühl für das Vorderrad hatte. Hinten fehlte mir früh im Rennen der Grip.»

Zumindest konnte der Berner das Rennen ohne Schmerzmittel fahren. «Mit meinem Arm ging es erstaunlich gut. Darüber bin ich sehr glücklich.»

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Lorenzo verpasst Laguna Seca

MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo muss länger pausieren als gedacht. Der Spanier wurde nach seinem Sturz im Training wie bereits vor zwei Wochen am Schlüsselbein operiert. Er wird beim Rennen in Laguna Seca (USA) am kommenden Sonntag nicht teilnehmen. Eine Rückkehr ist für den GP in Indianapolis (Mitte August) geplant.

Krummenacher mit gebrochenen Fingern

Dominique Aegerter preschte von Startplatz 18 auf Schlussrang 10 vor und holte ebenfalls WM-Punkte. Randy Krummenacher brach sich bei einem Sturz im Warm Up zwei Finger der rechten Hand. Der Zürcher startete trotzdem, kam aber nicht über den 18. Platz hinaus.

Gewonnen wurde das Rennen vom Spanier Jordi Torres. Er setzte sich vor dem Italiener Simone Corsi sowie seinem Landsmann Pol Espargaro durch.

Pedrosa mit Startverzicht

In der MotoGP-Klasse gab WM-Leader Dani Pedrosa schon vor dem Rennen seinen Startverzicht bekannt. Der Spanier hatte sich am Samstag bei einem Sturz das Schlüsselbein angebrochen und konnte das Rennen wegen eines zu niedrigen Blutdrucks nicht bestreiten.

Gewonnen wurde der GP von Marc Marquez. Der Spanier siegte vor dem Briten Cal Crutchlow und dem Italiener Valentino Rossi. Mit dem 2. Saisonsieg übernahm Marquez die WM-Führung mit zwei Zählern Vorsprung auf Pedrosa.