Magie verloren? Lüthi: «Assen ist immer noch Assen»

Im Töff-Mekka Assen hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Trotzdem ist die Faszination immer noch da, wie Routinier Tom Lüthi weiss.

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Der Mythos Assen

1:56 min, vom 24.6.2017

Der Umbau der Strecke 2006 und vor zwei Jahren die Verschiebung des Renntags von Samstag auf Sonntag: Das niederländische Töff-Mekka Assen hat in den letzten Jahren einiges an seiner Exklusivität eingebüsst.

«Die grösste Umstellung war sicher der Umbau der Strecke. Dabei ist in meinen Augen etwas der Charakter des ‚Mythos Assen‘ verloren gegangen», erklärt Tom Lüthi. Vor allem im ersten Teil habe die Strecke an Attraktivität eingebüsst, so der Berner.

«  Camping-Stimmung mit Party ringsum »

Tom Lüthi

Tom Lüthi mit der Nummer 12 in Führung beim 125er-GP von Assen 2005. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das war einmal Tom Lüthi mit der Nummer 12 in Führung beim 125er-GP von Assen 2005. Keystone

Von der Atmosphäre her sei Assen aber immer noch etwas Besonderes: «Es ist immer viel los hier, Camping-Stimmung mit Party ringsum. Diese grosse Begeisterung spürt man auch als Fahrer», erzählt Lüthi.

Zur Attraktivität trage auch das wechselhafte Wetter bei: «Erst regnet es und nach fünf Minuten scheint wieder die Sonne», sagt Lüthi. Auf der alten Strecke habe jeweils auch der Asphalt noch viel schneller abgetrocknet als heute.

Doch allen Änderungen zum Trotz, für Tom Lüthi gilt weiterhin: «Assen ist immer noch Assen!»

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Lüthi: «Die Begeisterung spürt man auch als Fahrer»

2:30 min, vom 23.6.2017