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Tom Lüthi über den verpassten WM-Titel in der Moto2
Aus sportpanorama vom 22.08.2021.
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Rückblick im «sportpanorama» Lüthis Unvollendete und das «Highlight MotoGP»

Tom Lüthi wird am Ende der Saison seine Karriere beenden. Am Sonntag war der Emmentaler zu Gast im «sportpanorama».

Nach 20 Saisons geht ein Stück Schweizer Motorrad-Geschichte zu Ende. Moto2-Pilot Tom Lüthi hat genug und beendet seine Karriere. Am Sonntag war der 34-jährige Emmentaler zu Gast im «sportpanorama». Er sprach unter anderem über den fehlenden Weltmeistertitel in der Moto2 und erklärte, warum der missglückte Ausflug in die MotoGP-Klasse dennoch ein Highlight war.

Kein WM-Titel in der Moto2

Der WM-Titel in der 125er-Klasse 2005 bleibt Tom Lüthis grösster Triumph in der Karriere. 2007 folgte der Wechsel in die 250er-Klasse, die 3 Jahre später in Moto2 umbenannt wurde. Zweimal beendete er die Saison auf Rang 2 (2016 und 2017), einmal wurde er 3. (2019). Der WM-Titel aber blieb ihm verwehrt.

Ich konnte immerhin viele Jahre in der Moto2 um den Titel kämpfen.

«Dieser Titel fehlt mir. Ich war nahe dran, aber es hat nicht ganz gereicht. Klar, als Sportler will man ganz vorne sein. Ich muss akzeptieren, dass es nicht geklappt hat», sagt Lüthi und sieht sogleich auch das Positive: «Ich konnte viele Jahre in der Moto2 um den Titel kämpfen.»

0 Punkte in der MotoGP – und trotzdem ist es ein Highlight

2018 wagte Lüthi den Sprung in die MotoGP-Klasse. Für ihn ging damals ein grosser Traum in Erfüllung. Lüthi erlebte zwar eine Saison zum Vergessen und fuhr kein einziges Mal in die Punkte. Nach nur einem Jahr wurde das Experiment abgebrochen und Lüthi wechselte zurück in die Moto2-Klasse.

Ich habe das Gefühl erlebt, eine MotoGP-Maschine fahren zu dürfen. Das kann man fast nicht in Worte fassen.

Trotzdem bleibt für den 34-Jährigen die Zeit in der «Königsklasse» unvergessen. «Ich habe das Gefühl erlebt, eine MotoGP-Maschine fahren zu dürfen. Das kann man fast nicht in Worte fassen. Eine solche Maschine zu bewegen, die Beschleunigung und Geschwindigkeit – für uns Motorrad-Fahrer sind das Emotionen pur», erklärt Lüthi, warum die Saison 2018 für ihn dennoch ein Highlight war.

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Lüthi: «Möchte die MotoGP-Saison nicht missen»
Aus sportpanorama vom 22.08.2021.
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Statt um den WM-Titel zu fahren, blieb Lüthi zwar chancenlos und fuhr nur noch hinterher. Über die MotoGP sagte er aber: «Es ist der Moment auf dem Töff. Eine viel bessere Technik, noch mehr PS, noch bessere Bremsen – all das spüren zu können, macht die Faszination aus.»

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Aegerter: «Wir hatten viele geile Zeiten»
Aus sportpanorama vom 22.08.2021.
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SRF zwei, sportpanoram, 22.08.2021, 18:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Hubertus Wach  (H. Wach)
    Es ist Tatsache, dass die globale CO2-Belastung eines der Hauptthemen des Klimaschutzes ist, Warum sind Auto-/Motorrad-Rennen bezüglich Klimaschutz immer noch kein Thema in den Medien? Weil solche Rennen inkl. Zubringer-Verkehr die Umwelt erheblich belasten, bin ich der Meinung, dass die Protagonisten u. die Menschheit am Klimaschutz kein Interesse zeigen. Für saubere Luft braucht die Menschheit KEINE Auto-/Motorrad-Rennen!
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Leider nur eine Ausrede. Sie mögen keinen Motorsport und gönnen ihn deshalb auch sonst niemandem, was der tatsächliche Grund ist weshalb Sie das Umweltargument "missbrauchen". Abgesehen davon dass Sie damit eine Menge Fakten verkennen und ausblenden weil es sich exakt umgekehrt verhält, müssten Sie noch vieles Anderes "verdammen" was die Menschheit definitiv nicht braucht, wenn's Ihnen tatsächlich um Umwelt- und Klimaschutz gehen würde....;-))
    2. Antwort von Hubertus Wach  (H. Wach)
      @FW: Auch ich war an Autorennen u. leidenschaftlicher Gokart-Fahrer in den 1960er Jahren. Klimaschutz, CO2-Belastung, u. Klimawandel war auch in den Medien kein Thema. Nur: Man ist lernfähig u. nimmt die derzeitige Lage ernst. Somit bleibe ich bei meiner These: Für saubere Luft braucht die Menschheit KEINE Auto-/Motorrad-Rennen! Ich halte es mit Immanuel Kant (1724 - 1804): «Habe Mut, deinen eigenen Verstand zu gebrauchen». Das Verhältnis 8:28 zeigt mir auf, dass Klima kein Thema ist. Schade.
    3. Antwort von Silas Räber  (Silair)
      Lieber Herr Wach - Fussball müsste verboten werden, da zu viele Spiele und Zuschauer, die für eine hohe CO2 Belastung sorgen. Gerade der Motorsport hat die Motortechnologie effizienter und sparsamer gemacht. Ich denke, der Benefit ist sicher grösser als der zusätzliche CO2 Ausstoss. Zudem wird Elektro immer mehr ein Thema. Aber auf die Spitze getrieben müsste man eigentlich alles verbieten. ALLES.