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Äusserst knappe Angelegenheit Schweiz unterliegt Österreich im Nationen-Weltcup – und hadert

Nach zwei Siegen in der Nationenwertung muss die Schweiz ihren Platz an der Sonne wieder an den Rivalen abtreten.

Gino Caviezel
Legende: Hier liessen die Schweizer viele Punkte liegen Gino Caviezel am Parallel-Rennen in Lech-Zürs. KEYSTONE/JOHANN GRODER

«Mickrige» 257 Punkte Differenz zugunsten Österreichs sollten die Schweiz zum Ende des Weltcup-Winters nach 2 Jahren vom Thron im Nationencup stossen. Angesichts des erfolgreichen Winters für Swiss-Ski zugegeben eine Randnotiz. Und doch dürften sich im Schweizer Team einige darüber ärgern.

Vielseitige Spurensuche

Insbesondere, weil der Rückstand vor drei Wochen noch über 700 Punkte betragen hatte und während den Rennen am Weltcupfinale in Courchevel/Méribel kontinuierlich geschmolzen war. Zum Schluss sammelte Österreich im abgelaufenen Weltcup-Winter 10'667 Punkte, die Schweiz 10'410. Immerhin: Bei den Männern stehen die Swiss-Ski-Athleten mit 23 Punkten Vorsprung (5705 zu 5682) an der Spitze.

Die Spurensuche nach den fehlenden Punkten ist angesichts der je 37 Rennen bei Männer und Frauen vielfältig. Wie wenig der Schweiz für den «Hattrick» gefehlt hat, zeigt aber etwa ein Blick auf das einzige Parallel-Rennen in diesem Winter Mitte November. Damals feierte Österreich in Lech-Zürs mit Christian Hirschbühl vor Dominik Raschner nämlich einen Doppelsieg.

Video
Archiv: Österreich feiert Doppelsieg in Lech-Zürs
Aus Sportpanorama vom 14.11.2021.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 3 Sekunden.

Während etwa Marco Odermatt und Loïc Meillard auf einen Start verzichteten, mussten sich die anderen Schweizer geschlagen geben. Gino Caviezel rangierte im Trio um Cédric Noger und Daniele Sette als bester Schweizer auf Platz 20. Alleine in diesem Rennen sammelten die östlichen Nachbarn insgesamt 237 Punkte mehr als die Schweiz (340 zu 103).

SRF zwei, sportlive, 20.03.22, 13:30 Uhr;

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Müller  (PeRoMu)
    Ohne Chauvinismus geht's bekanntlich (auch beim Thema Skisport) nicht ... Fakt ist, dass es nebst der sportlichen Höchstleistung oft auch Glück und Zufall braucht, um in einem Skirennen (und demgemäss auch in der Nationenwertung) ganz vorne dabei zu sein: Grad kein Wind statt des vielen Gegenwindes bei der Konkurrenz, grad Sonne auf der Piste statt dumpfes Licht, generell Glück bei der Auslosung der Startnummer - und auch Glück, eine Saison nicht verletzungsbedingt abbrechen zu müssen.
  • Kommentar von Aaron Teuscher  (Aaron Teuscher)
    Die Nr. 1 ist sicher Norwegen und ganz sicher nicht Österreich.
    Masse statt Klasse. Das war und ist das Motto.
    Und Masse muss man sich entsprechend leisten können.
    Die Schweiz war halt nicht konstant genug.
    Eh unwichtig.
  • Kommentar von Joel Benz  (J.Benz)
    Mit 5 Goldenen an Olympia und 2 Kristallkugeln (Letztere AUT 0) ist mir diese Wertung relativ egal. Danke Swissski für diese tolle Saison! Und das Schöne ist: Es ist viel Potential da. Im Europacup kommen einige Junge nach, Danioth und Rast als Beispiel. Lara Gut-Behrami hatte gesundheitlich zu kämpfen, die kann viel mehr als sie diese Saison gezeigt hat. Und wenn das Herren-Slalomteam die Nerven in den Griff bekommt und sein Können ins Ziel bringt.. Also ich freue mich auf die nächste Saison :)