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Auf den WM-Rängen 1 und 2 Shiffrin und Goggia: zwei verrückte Geschichten

Eine Technikerin, die im Speed dominiert, und eine Langzeitverletzte mit einem Traum-Comeback: Gold und Silber gingen im WM-Super-G an zwei spezielle Fahrerinnen.

Legende: Video Shiffrin: «Die letzten 2 Tage waren verrückt» (engl.) abspielen. Laufzeit 02:01 Minuten.
Aus sportlive vom 05.02.2019.

Shiffrin: Technikerin als Speed-Queen

Sie ist und bleibt ein Phänomen: Im Slalom hat Mikaela Shiffrin längst alle Rekorde gebrochen. Sie ist dort Olympiasiegerin, dreifache Weltmeisterin und 38-fache Weltcupsiegerin. Auch im Riesenslalom ist die Amerikanerin nur noch schwer zu schlagen, ist auch da Olympiasiegerin.

Es ist verrückt. Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Einfach verrückt.
Autor: Mikaela Shiffrin

Und seit dieser Saison scheint Shiffrin auch im Super-G unschlagbar zu sein. Viermal ist sie 2018/19 in dieser Disziplin an den Start gegangen, viermal hat sie gewonnen. Der aktuelle Triumph ist der wichtigste: Erstmals hat die 23-Jährige eine Medaille in einem Speedrennen gewonnen.

«Es ist verrückt. Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Einfach verrückt», sagte Shiffrin nach ihrem Are-Coup ins SRF-Mikrofon. Shiffrin blickte in der Stunde des Triumphes auch auf die vergangenen zwei Tage zurück. Diese musste sie ohne ihre Coaches verbringen, die am Flughafen in München gestrandet waren. «Als ich gestern ins Bett ging, wusste ich nicht, ob sie heute da sein würden oder nicht.»

Wegen dieser Vorkommnisse sei sie «ohne Erwartungen» zum Super-G gestartet, sagte Shiffrin. Dass sie nun auch in dieser Disziplin Weltmeisterin sei, sei vor allem eines: «Crazy!»

Goggia: Krönung eines erstaunlichen Comebacks

Irgendwie «crazy» war auch der 2. Platz von Sofia Goggia. Die Italienerin hatte sich im Oktober bei einem Trainingssturz einen komplizierten Knöchelbruch zugezogen. Erst vor 10 Tagen kam sie in Garmisch in den Weltcupzirkus zurück – und wurde in Super-G und Abfahrt jeweils Zweite.

Diese Klassierung schaute für die 26-Jährige auch in Are heraus. «Nach WM-Bronze 2017 im Riesenslalom und Olympia-Gold 2018 in der Abfahrt habe ich nun den Medaillensatz komplett. Und das in drei verschiedenen Disziplinen. Das erfüllt mich mit Stolz.»

Legende: Video Goggia: «Hier zu sein war mein Traum» (engl.) abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
Aus sportlive vom 05.02.2019.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 5.2.19, 12:00 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von tom martini (tomline)
    Das muss schon extrem frustrierend sein, für die Super G Spezialistinnen. Zuerst kommt zu Olympia eine Snowboarderin und holt Gold, und jetzt bei der WM kommt die Slalomkönigin und holt wieder Gold. Da fragt man sich schon.
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  • Kommentar von Jackie Eugster (Jackie Eugster)
    Herzlichen Glückwunsch an Mikaela Shiffrin zum Weltmeistertitel. Auch herzlichen Glückwunsch zur Bronze Medaille an Corrine Suter. Der zweit platzierten, gratuliere ich nicht. Ich hab selten so eine unsympathische und eingebildete Sportlerin gesehen!!! Danke an SRF für die super Übertragungen der Sport Events. Super Bilder, super Moderatoren. Macht weiter so, Ihr seid Spitze!!
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    1. Antwort von Rafael Graf (Whitetiger)
      Sympathie ist natürlich immer eine subjektive Sichtweise. Aber solche Pauschalverurteilungen sind völlig deplatziert. Ich würde Ihnen empfehlen, sich ausführlich über Sofia Goggia zu informieren, dann hätten Sie bestimmt eine andere Meinung über sie.
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    2. Antwort von Michael Oppliger (Ber(li)ner)
      Ich muss ihnen da wiedersprechen. Habe das Rennen auf dem tessiner Fernsehen verfolgt und das Interview mit Goggia auf italienisch wirkte auf mich sehr sympatisch. Es kann gut sein dass Goggia in einer Fremdsprache etwas distanzierter rüberkommt.
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    3. Antwort von Raffaele Bortolas (5Sterne)
      Hallo Herr Eugster Sympathie zu definieren ist nicht ganz so einfach. Dazu kennen Sie Sofia Goggia wahrscheinlich nur aus den Medien. Da würde ich zuerst über sich selber nachdenken. Diese Speed Frau ist sehr sympathisch. Dazu kommt, dass sie nach einer langen Verletzung kommt und schon eine Medaille gewinnt. Auch vielleicht nur weil sie vor der Frau Suter klassiert ist. Also Herr Eugster. Freuen Sie sich auf die nächsten Rennen und kritisieren Sie die Fahrer/innen nicht. Danke.
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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Wie schon die ganze Saison - kein guter Tag für Head trotz Corinne Suters Medaille. Die "Head Topstars" alle unter "ferner liefen". Suter hat offensichtlich einen Top Servicemann. In der Gegenrichtung geht es bei Lara Gut-Behrami.
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    1. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Dummes Geschwafel!
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    2. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      So ganz ist die Aussage nicht von der Hand zu weisen. Fast alle Head Fahrer/innen hatten z.B. in dieser Saison Probleme mit den Schuhen und die Schuhe sind wichtiger als die Ski. Offenbar konnte da eine Lösung gefunden werden, siehe z.B. Pinturault. Atomic Ski scheinen bei sehr kaltem, trockenem Schneegut zu funktionieren. Caviezel könnte davon profitieren und - wenn er gut fährt - wieder an die Resultate, die er in Nordamerika herausgefahren hat, anknüpfen.
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