Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Inhalt

Starker Meillard wird 4. 1. WM-Medaille: Kristoffersen fährt im Riesenslalom allen davon

Für einmal ist der Norweger schneller als Hirscher, Pinturault holt Bronze. Für Meillard gibt es nur «Schokolade».

Die ersten Vier

  • 1. Henrik Kristoffersen (No) 2:20,24
  • 2. Marcel Hirscher (Ö) +0,20
  • 3. Alexis Pinturault (Fr) +0,42
  • 4. Loïc Meillard (Sz) +0,92

Wie hatte sich dieses Bild ins kollektive Gedächtnis der Ski-Fans eingebrannt: Henrik Kristoffersen, der sich wieder einmal darüber aufregte, mehr oder weniger knapp hinter Erzrivale Marcel Hirscher gelandet zu sein. Nun drehte der Norweger den Spiess zum besten Zeitpunkt um – und machte sich in Are zum Riesenslalom-Weltmeister.

Mit einem furiosen 2. Lauf hielt er sowohl seinen kränkelnden österreichischen Widersacher als auch Kombi-Weltmeister Alexis Pinturault in Schach. Es war nach zwei 4. Rängen in St. Moritz die erste WM-Medaille für Kristoffersen, der den schnell gesteckten Kurs am besten meisterte.

Als Zweiter ist man der erste Verlierer.
Autor: Marcel Hirscher

Der ehrgeizige Hirscher, der mit dem Handicap eines grippalen Infekts an den Start gegangen war, sah sich freilich als Geschlagener: «Es war ein sehr gelungener Tag, aber: Als Zweiter ist man der erste Verlierer.» Zugleich zeigte er sich als fairer «Verlierer» und meinte über den neuen Weltmeister Kristoffersen: «Mensch, der Typ gibt richtig Gas! Das hat er sich mehr als verdient.»

Legende: Video Hirscher: «Henrik hat es verdient» abspielen. Laufzeit 01:45 Minuten.
Aus sportlive vom 15.02.2019.

Meillard und die Schokoladen-Medaille

Loïc Meillard war Edelmetall als 4. knapp nicht vergönnt. Angesichts des doch recht deutlichen Rückstands wäre es aber vermessen, beim 22-Jährigen von Hundertstelpech zu sprechen. Der 4. Rang, die sogenannte «Medaille de Chocolat», ärgerte ihn so auch nicht: «Das ist eine gute Schweizer Schokolade», so Meillard lachend.

Die weiteren Schweizer

  • 10. Marco Odermatt +1,39
  • OUT Thomas Tumler, Gino Caviezel

Zufrieden sein durfte auch Marco Odermatt. Der 21-Jährige gab sich auf dem schnellen Kurs keine Blösse und war anschliessend «sehr zufrieden. Im Ziel war ich zunächst etwas wütend, jetzt freue ich mich.» Das Gefühl auf dem schwierigen Schnee sei zunächst kein gutes gewesen, so Odermatt. Auch wenn der ganz grosse Exploit gefehlt habe, betrachtete der Shootingstar seine Premieren-WM als gelungen.

Die beiden anderen Schweizer schafften es bereits im 1. Lauf nicht ins Ziel. Gino Caviezel schied im oberen Streckenteil aus, für Thomas Tumler kam das Out etwas weiter unten, nach bescheidener Zwischenzeit.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.2.2019, 17:30 Uhr

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.