- Nach fast zweijähriger Verletzungspause gibt Aleksander Kilde am Donnerstag sein Comeback.
- Wie der Norweger bekanntgegeben hat, wird er beim Super-G in Copper Mountain (USA) am Start stehen.
- Kilde war im Januar 2024 bei der Lauberhorn-Abfahrt heftig gestürzt und hatte sich schwere Verletzungen am Bein und an der Schulter zugezogen.
Der frühere Gesamtweltcupsieger Aleksander Kilde kehrt nach quälend langer Leidenszeit in den Weltcup zurück. Der 33-Jährige startet beim Super-G am Donnerstag in Copper Mountain (USA).
Kilde möchte seine «Grenzen ausloten»
«Okay, der Tag ist gekommen!», schrieb Kilde bei Instagram: «Nach langem Warten, Geduld, harter Arbeit und guter Vorbereitung stehe ich morgen beim Rennen in Copper wieder am Start. Ich fühle mich fokussiert, bereit und entschlossener denn je, meine Grenzen auszuloten und mein Comeback zu feiern! Es ist wieder Renntag.»
«Ich fühle mich definitiv besser als in den letzten zwei Jahren», scherzte Kilde wenig später im Interview mit SRF. Danach wurde der 33-Jährige aber ernst: «Das Rennen morgen ist mehr als ein nächster Schritt.» Das Resultat spiele dabei keine grosse Rolle, vielmehr gehe es darum, im Ziel ein gutes Gefühl zu haben. «Ich habe die letzten zwei Wochen gut trainiert und bin hoffentlich bereit für das, was morgen kommt», so der Speed-Spezialist.
Schwerer Sturz vor knapp zwei Jahren
Sein letztes Rennen bestritt Kilde am 13. Januar 2024, als er am Lauberhorn heftig stürzte. Damals zog er sich schwere Verletzungen am rechten Bein und an der linken Schulter zu. In der Folge musste er sich mehreren Operationen unterziehen, der Heilungsverlauf wurde durch zahlreiche Rückschläge erschwert.