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Zusammenfassung Riesenslalom Kranjska Gora
Aus Sport-Clip vom 08.01.2023.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 36 Sekunden.
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Riesenslalom von Kranjska Gora Shiffrin egalisiert Vonn-Rekord – Gut-Behrami auf dem Podest

    Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:52,53 Minuten
  • 2. Federica Brignone (ITA) +0,77 Sekunden
  • 3. Lara Gut-Behrami (SUI) +0,97 Sekunden

Ungewohnt weit hinten – nur auf dem 6. Rang – klassierte sich Mikaela Shiffrin beim 1. Riesenslalom von Kranjska Gora am Samstag. Am Sonntag dann wieder das gewohnte Bild: Die US-Amerikanerin durfte im Ziel jubeln und grüsste auf dem Podest von zuoberst. Sie legte sowohl im 1. als auch im 2. Durchgang die Laufbestzeit hin und gewann den Riesenslalom überlegen mit einem Vorsprung von 0,77 Sekunden.

Mit ihrem 82. Weltcupsieg egalisiert die 27-Jährige en passant den Rekord von Landsfrau Lindsey Vonn. Auf den Rekordsieger bei den Männern, Ingemar Stenmark, fehlen Shiffrin nur noch 4 Siege. Dass diese Bestmarke fallen wird, ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. Von den letzten 7 Rennen gewann die Amerikanerin deren 6, dies in drei verschiedenen Disziplinen.

Gut-Behrami überzeugend

Mit Federica Brignone (ITA) und Lara Gut-Behrami standen zwei weitere Fahrerinnen auf dem Podest, welche dieses am Vortag noch verpasst hatten. Für die Tessinerin ist es der 3. Podestplatz in diesem Winter, nach einem Sieg zum Saisonauftakt in Killington und einem 2. Rang Ende Dezember in Semmering – sämtliche im Riesenslalom herausgefahren.

Valérie Grenier, die am Vortag für den ersten kanadischen Riesenslalomsieg seit fast 50 Jahren gesorgt hatte, durfte erneut mit einer Podestklassierung liebäugeln. Nach einem durchzogenen 2. Lauf musste sie sich dann jedoch mit dem 6. Platz zufriedengeben.

Ellenbergers Steigerungslauf

  • 12. Andrea Ellenberger +2,54 Sekunden

Als 29. hatte es Andrea Ellenberger gerade noch in den 2. Lauf geschafft. Dort zeigte sie dann eine starke Leistung und machte dank der viertbesten Laufzeit gleich 17 Plätze gut. Ihr bestes Karriereergebnis bei einem Einzelrennen verpasst die 29-Jährige nur knapp; dort stehen weiterhin zwei 11. Plätze. In Kranjska Gora wiederholte sich für Ellenberger eine Geschichte aus dem Vorjahr: Auch da steigerte sie sich im 2. Durchgang markant, fuhr vom 30. auf den 13. Rang.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 22. Camille Rast +3,42 Sekunden
  • 23. Wendy Holdener +3,75 Sekunden
  • 27. Simone Wild +4,17 Sekunden
  • 28. Michelle Gisin +4,34 Sekunden

Während auch Wendy Holdener (+7 Plätze) und Camille Rast (+5) im 2. Lauf Positionen gutmachen konnten, ging es für Simone Wild (-10) und Michelle Gisin (-8) in die andere Richtung. Nach dem Ausscheiden im 1. Riesenslalom von Kranjska Gora am Samstag endet damit auch das 2. Rennen in Slowenien für Gisin mit einer Enttäuschung. Auch Wild konnte ihre gute Ausgangslage nach dem 17. Rang im 1. Durchgang nicht nutzen.

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Rast: «Muss die Konstanz finden»
Aus Sport-Clip vom 08.01.2023.
abspielen. Laufzeit 55 Sekunden.

So geht's weiter

Bereits in zwei Tagen geht's mit einem Slalom in Flachau (AUT) weiter. Das Nachtrennen können Sie ab 17:45 Uhr (1. Lauf) und die Entscheidung ab 20:25 Uhr live bei SRF verfolgen.

SRF zwei, sportlive, 08.01.2023, 12:30 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    Bravo Lara und ebenso bravissimo an Andrea Ellenberger, die ihr zweitbestes Resultat ihrer Karriere einfährt. Einfach nur schön, euch zuzuschauen.
    Liebe Leute von SRF, lasst doch bitte den unsinnigen Vergleich mit Stenmark endlich sein. Die meisten Zuschauer kennen diesen Herrn gar nicht mehr vom Skifahren-Schauen und ausserdem wurde in den 70ern auf Holzlatten mit Mütze etwa halb so schnell gefahren wie heute. Deshalb hat sich damals fast niemand verletzt. Heute verletzen sich fast alle…
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Bin ganz bei Ihnen sowohl beim Lob, als auch bei der Bitte an SRF den Stenmark-Vergleich zu lassen!
      Im Vergleich mit Vonn hoffe ich einfach, dass Shiffrin weiterhin so gut und sorgfältig mit sich umgehen kann, betreut und begleitet wird, dass ihr möglichst schwere Verletzungen erspart bleiben.
    2. Antwort von Peter Sprecher  (b8ilys)
      Es ist mehr als nur bemerkenswert!
      Damals konnte man auch länger an der Spitze mitfahren.
      Umso bemerkungswerter ist diese Leistung, und ja sie wird den Rekord wohl übertreffen.
    3. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Peter Sprecher "Damals konnte man auch länger an der Spitze mitfahren." - Da täuschen Sie sich. Schauen Sie sich zB. die letzten Ergebnisse der Männer-Abfahrten an. Etliche aktuelle Rennfahrer sind einiges über das 30.Lebensjahr hinaus. Ingemar Stenmark war 32 bei seinem letzten Rennen.
    4. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Marc Nager So ist es nicht Herr Nager. Der Name Ingemar Stenmark ist sehr vielen noch im Munde und auch in den Augen. Sie schreiben von den "70ern".... Stenmark fuhr sein letztes Rennen 1989! Übrigens fuhr Pirmin Zurbriggen bis 1990! Die Mehrheit der Ski-(TV-)Interessierten wird wohl über 40 sein. 😉 Nicht wenige haben ihn auch live in der Schweiz gesehen. Weniger Verletzte bedeutet auch, die starke Konkurrenz ist allgegenwärtig. Shiffrin hatte noch nie eine längere Verletzungspause im Weltcup.
  • Kommentar von Brigitte Pozner  (Elefant27)
    P.S. Man muss einfach Neidlos anerkennen, das Odermatt und Schiffrin die Überflieger sind. Egal welche Nation Sie haben , Sie sind einfach der Hammer in Ihren Leistungen und zumal auch noch sehr symphatisch und nett.
  • Kommentar von Brigitte Pozner  (Elefant27)
    Bravo Lara Gut-Berahmi. Mag es Ihr von Herzen gönnen. Ich finde , das gesammte CH Ski Team hat ein Lob verdient. Auch ein dickes Danke an all die Leute , welche es überhaupt geschafft haben , diese Rennen statt finden zu lassen !!!
    Der Schneemangel ist halt jetzt so , wer weiss , im nächsten Jahr , Hoffnung ist doch was gutes für die Zukunft.